Besuch von Matthias und Chantal

Donnerstag

Voller Vorfreude starteten wir um 05:10Uhr mit dem ersten Bus und Zug in Richtung Flughafen Zürich. Nach einem kurzen obligatorischen Aufenthalt beim Steiner Beck ging es ab zum Gate. Nach kurzer Flugdauer landeten wir in Kopenhagen und waren doch froh über das frühe Aufstehen, denn es ermöglichte uns Kopenhagen ein wenig zu besichtigen. Bereits vor unserer Anreise hatte uns Susanne den Nyhavn als sehr schön beschrieben und falls wir Zeit hätten, sollen wir diesen besichtigen. Gesagt – Getan, nach einem kurzen Spaziergang haben wir uns in einem Restaurant unser erstes kühles dänisches Bier genossen. Dazu durfte ein Brunch mit Spiegelei, Speck und Pancakes nicht fehlen. Die Altstadt mit den Farbenfrohen Giebelhäusern in Kombination mit dem herrlichen Wetter war der Startschuss für unsere Ferien. Nach einer rund einstündigen Zugfahrt von Kopenhagen nach Ystad haben wir es uns in einem Restaurant am Strand gemütlich gemacht. Die Cachana und die Pampero, bzw. deren Crew, hatte zu diesem Zeitpunkt, vor unseren Augen geankert und gegrillt. Somit genossen wir ein weiteres Bier am Strand und warteten auf deren Ankunft im Hafen von Ystad. Nach Begrüssung aller durften wir ein hervorragendes Abendessen von Dide geniessen und so den ersten Abend bei herrlichem Wetter verabschieden. Getreu nach dem Motto: ,,Die Ruhe vor dem Sturm,, hat es Nachtsüber heftig gestürmt. Dide und Matthias haben geschlafen während Cherif, Susanne und Chantal um 2Uhr morgens das Schiff sturmfest gemacht haben.

Freitag

Nach der ,,leicht,, unruhigen Nacht sind wir am späteren Vormittag aufgestanden und haben uns nach Kaffee und Apéro in die Altstadt von Ystad gegeben. Auf einem kleinen Markt haben wir uns mit frischem Gemüse und Früchten eingedeckt, ein kleiner Umweg in den Supermarkt durfte dabei nicht fehlen, dass Bier musste schliesslich auch mit aufs Schiff. Etwas später am Abend sind wir erneut gemeinsam aufgebrochen in Richtung Altstadt um in einem Restaurant zu essen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Sprache auf der Speisekarte zu verstehen, hat uns Goggle Translator einen hervorragenden Dienst erwiesen. Ein schöner Abend ging mit einem schlummi an Bord der Cachana zu Ende.

Samstag

Auch am Samstag lies das schlechte Wetter nicht nach. Aufgrund dessen sassen wir im Hafen von Ystad fest. Beim vorbeigehen am Hafenrestaurant haben wir jeweils das riesige Crevettensandwich auf den Tellern der Gäste bestaunt. Also viel die Entscheidung nicht schwer das Mittagessen in dem Strandrestaurant zu geniessen. Wie nun alle ahnen gab es dabei auch für uns ausschliesslich das Crevettensandwich. Sehr fein wars!

Sonntag

Naja, auch am Sonntag fegte uns der Sturm um die Ohren. So entschieden wir uns Kåseberga zu besichtigen. Cherif und Susanne waren schon vor unserem Besuch da und waren somit die besten Reiseführer. Nach einer kurzen Busfahrt und einer kleinen Wanderung konnten wir die Steinkreise besichtigen. Ein Abstecher zu der Ortsansässigen Fischräucherei durfte dabei nicht fehlen.

Montag

Juhui endlich, es ist Segelwetter! Mit einigen Wellen und dem Wind im Rücken segelten wir von Ystad nach Gislövs Läge. Ein kleinerer Hafen an der Südküste von Schweden. Da ging auch schon der erste Abend im neuen Hafen mit leckerem Ma-Meeh und Spieleabend zu Ende.

Dienstag

Am nächsten Tag ging es weiter. Es lagen ca. 40 Meilen vor uns nach Malmö. Mit schönem Wind segelten wir weiter bis zum Kanal. Da verpassten wir die Brückenöffnung. Na halb so wild, dann gibt es den ersten Apéro mit leckerem Essen. Nach der Brückenöffnung ging es weiter die Westküste von Schweden entlang. Unter der Verbindungsbrücke zwischen Dänemark und Schweden hindurch. Um uns herum kamen Gewitter auf, jedoch wurden wir lange vom Regen verschont. Im Hafen von Malmö angekommen gab es dann zunächst den alt bekannten Willkommensdrink, lecker…! Danach machten wir uns auf in die Altstadt von Malmö, Huuch hat es da viele Leute. Das alljährlich grösste Stadtfest im Norden war im vollen Gange. Nach einem echt leckeren und gemütlichen Abendessen im Restaurant Bastard ging auch schon dieser Tag wieder zu Ende.

Mittwoch

Von Malmö ging es weiter in einen sehr kleinen Hafen auf der Insel Ven, welche zwischen Dänemark und Schweden liegt jedoch noch zu Schweden gehört. Unterwegs gelang es Chantal tatsächlich einen Fisch zu Angeln. Nach anfänglichem Schrecken, vielleicht auch etwas länger, die Nerven haben echt noch lange gezuckt hat sich die erfolgreiche Fischerin wieder erholt. Da der Wind in der Zwischenzeit sehr abgenommen hat mussten wird den restlichen Weg noch unter Motor zurücklegen. Im Hafen angekommen hofften wir, dass wir grillieren können. Diese Hoffnung starb definitiv als wir sahen, dass der Hafenmeister anderen Seglern den Grill mit dem Wasserschlauch löschen wollte. Naja… es gab leckere Spaghetti und Fleisch aus der Pfanne. =)

Donnerstag

Nach dem ausschlafen machten wir uns auf den Weg die Insel etwas zu erkunden. Sie war wunderschön und ruhig. Als wir zurück beim Schiff waren entschieden wir uns, aus dem Hafen auszulaufen und in der Bucht gleich daneben doch noch einen Grill zu machen, Endlich! Alle waren glücklich und zufrieden. Nach dem echt leckeren Grill ging es weiter nach Helsingør. Der Wind nahm zu und somit auch die Wellen. Erneut segelten wir mit dem Wind in den Rücken zu unserem nächsten Hafen. Keine leichte Angelegenheit das Segelschiff in einem sehr engen Seitwärtsanliegenden Platz zu fahren, wenn der Wind von vorne und der Seite kommt. Doch auch dies klappte. Der Hafen war riesig. Am Abend machten wir uns auf den Weg um das Schloss und die Altstadt zu besichtigen. Es war einmal mehr wunderschön. Leider ging der letzte Abend viel zu schnell zu Ende, so wie die ganzen Ferien.

Freitag:

Am Freitag mussten wir uns dann schon wieder verabschieden. Susanne und Cherif begleiteten uns zum Bahnhof, wo wir einen direkten Zug nach Kopenhagen an den Flughafen hatten. Nach erfolgreichem Ein-Checken gönnten wir uns ein Bier und etwas zu Mittagessen, da kam das erste SMS das der Flug 2h Verspätung hatte. Somit genossen wir ein weiteres Bier. Da wir wussten, das Alex und Nadine mit dem Flugzeug ankamen, mit welchem wir zurückflogen, hielten wir auf dem Weg zum Gate ausschau und tatsächlich trafen wir die zwei noch an. Wir hoffen, dass Sie die Ferien genauso geniessen konnten wie wir zwei. Danke für die tollen Tage auf dem Schiff!

 

Didé’s Ferienbeitrag

Liebe Bloggleser 

obwohl ich in Gefahr laufe, dass ich Euch einen Teil der Geschichte doppelt vermittle, beginne ich am Anfang meiner Reise. Mit dem Wissen, dass die Cachana eine defekte Schraube hat, bin am frühen Freitag Morgen nach Kopenhagen geflogen, da ich noch die Stadt besichtigen wollte. Am Abend wollte ich dann noch Markus und Tanja im Hotel treffen um dann gemeinsam mit Ihnen am Samstag per Zug nach Ystad zu Reisen. Soweit hat alles besten geklappt, ich konnte sogar bereits bei Ankunft in Kopenhagen am Flughafen mein reserviertes Zimmer beziehen, was die Deponierung meines Gepäcks erübrigte. Mit der U-Bahn ging’s dann sogleich in die Stadt. An allen U-Bahn Stationen wurde gratis Wasser verteilt, was mich erstaunte, aber was ich im Tagesverlauf immer mehr verstehen werde.

Zusammenfassend eine wunderbare Stadt, die ich sicher nicht das letzte mal besucht habe, doch auf die Wasserverteilung vom Morgen zurückkommend, bei 32 Grad einfach zu heiss um Sightseeing zu machen. So war ich am frühen Abend bereits zurück im Airport Hotel.

Natürlich in mehrfachen Kontakt mit Khaters, war unterdessen klar, dass ich am Samstag eine längere Reise durch Südschweden vor mir hatte. Wie Ihr alle bereits wisst lagen sie in Haslö, wohin mich meine Reise also führen sollte. Dank dem App für die schwedischen Bahnen, hatte ich mein Ticket nach Karlskrona schnell gelöst und somit war die Reise für Samstag klar. So freute ich mich auf den Schlummi mit Markus und Tanja, sowie auf die jahrhundert Mondfinsternis. Doch wie das Leben so spielt, aus beidem wurde nichts! ?Markus und Tanjas Flug wurde annulliert und trotz mehrmaligem Ausflug auf das benachbarte Parkhausdach war vom Mond nichts zu sehen.

Samstag:

Da ich ja keine Eile hatte, habe ich mich für den 09.03 Zug ab Flughafen Kopenhagen entschieden. Vor mir lag eine interessante Zugfahrt über die gewaltige Öresund Brücke und durchs südliche Hinterland von Schweden. Die Trockenheit hat auch hier überall Einzug gehalten, so verlieren die Bäume z.T. schon Ihre Blätter. Noch eine kleine Anektote aus dem Zug, als um 10.50 sich das „Getränkewägeli“ zum 2. Mal näherte, bestellte ich ein Bier. Der nette Herr hat mir daraufhin erklärt, dass es in Schweden vor 11.00 Uhr keinen Alkohol gibt.

In Karlskrona angekommen habe ich es geschafft den Bus nach Haslö zu erwischen und bin dort nach 4 1/2 Stunden Fahrt von Susanne und Chérif herzlich empfangen worden.

Die Zwischenstory ist bereits bekannt, so geht meine Erzählung am Mittwoch weiter. 

Mittwoch

Nach dem Zusammentreffen der Cachanieros mit den Pamperos am Dienstagabend war für Mittwoch die Inselbesichtigung von Hanö angesagt. Doch welches Erwachen, ich traute meine Augen nicht, wir hatten Nebel. Das Schiff war feucht, als hätte es geregnet.

So beschloss der Schreibende sich an Bord nützlich zu machen und auf den grossen Inselrundgang zu verzichten. Nachdem für die kommenden 1. August Feierlichkeiten die perfekte Ankerbucht gefunden wurde, liefen wir am späteren Vormittag, bereits wieder bei Sonnenschein aus. Am Anfang mit wenig Wind segelnd mussten wir am Schluss in die wunderschöne Ankerbucht Bockö Motoren. Es folgte ein Badenachmittag mit gleichzeitiger Dekoration der Schiffe für unseren Nationalfeiertag. Ein gelungener Grillabend mit Singen des Schweizerpsalms war der Höhepunkt des Abends.

Donnerstag

Nach Morgenkaffe und -bad hiess es um 11.40 Uhr Anker hoch. Wir verliessen Bockö. Bei südlichen bis westlichen Winden segelten wir mit Anfangs 5 bis schliesslich mit 12 Knoten in die nächste Bucht. Kurz vor dem geplanten Ankerplatz mussten wir einen engen nicht genau tiefenvermessenen Kanal passieren. (Die berühmte 0-3m Zone). Daher war Segel bergen angesagt. Beim Bergen des Genacker mit einigen starken Windböen hatten wir einige Mühe und so waren wir froh, dass wir genügend Leeraum zur Verfügung hatten. Nach einigen Versuchen hat es dann doch geklappt den Genacker einzurollen und zu bergen. So stand uns unserer Ankerbucht Hästkolmsfiärden nichts mehr im Wege. Die Cachana lag bereits vor Anker und kurz darauf war die Pampero bei uns um längsseits anzulegen. Übrigens waren wir zum zweiten Mal in dieser Bucht, wie damals nach dem Propellerwechsel. So stand einem coolen Anker Drink?und einem Bad nichts mehr im Weg. So konnten wir in den Sonnenuntergang hinein die nächste Grillparty geniessen. Sollte es die letzte sein? 

Freitag

Am Morgen hiess es etwas früher Anker auf, da wir 21 Meilen und ein Mittagsstop ins Karlskrona vor uns hatten. Wir meldeten uns nach dem Ankerlichten bei der Drehbrücke, die sollte um 10.00 Uhr geöffnet werden.

 Bis dahin war es nur eine halbe Meile und so waren wir etwas zu früh. Gegen 11.00 Uhr legten wir im Fischerhafen in Karlskrona an. Das Wasserbunkern erwies sich als etwas schwierig, da es an unserem Quai kein Wasser hatte.

 

Ein freundlicher Mechaniker reichte uns den Schlauch aus seiner Werkstatt. Der Einkauf in Supermarkt und Systembolag zeigte sich als etwas umfangreicher als erwartet, daher bestellten wir für die Rückfahrt ein Taxi. 

Natürlich folgte noch ein feines Mittagessen (die grosse Portion Crevetten) und der Einkauf beim Fischhändler im Hafen. So erstaunt es kaum, dass es 15.30 Uhr wurde bis wir die Leinen im Fischerhafen lösten. Nach 15 Meilen Segeln  bei bis zu 15kn Wind kamen wir auf der herzigen  Insel Utklippan an. Ein ehemaliger Schutzhafen, mit fast keiner Infrastruktur.

Kurz später kam auch die Pampero an und wir kochten unser gemeinsames Abendessen an Bord, da auch hier Grillverbot herrscht.

Samstag

Wir wollten um 09.00 Uhr auslaufen, da 50 Nm auf dem Programm nach Gudhjem auf Bornholm standen. Nach einem kurzen Morgenbad im Hafenbecken ein, zwei Tassen Kaffee ging’s es um 09.00 Uhr los. Anfangs mit ein wenig zu wenig Wind um zu segeln, kam bald eine frische Brise auf von bis zu 15 Knoten. Z.T hart am Wind und mit stehender Wellenhöhe, ein wunderschöner Segeltag. So machten wir eine schnelle Reise und konnten bereits 17.20 Uhr die Leinen im Gudhjem im Päckchen an zweiter Stelle belegen. Den Platz neben uns konnten wir freihalten für die Pampero die wenig später neben uns in der dritten Reihe festmachte. Gemeinsames Nachtessen auf der Cachana.

 

 Sonntag

Da der Wind für Sonntag noch stärker angesagt war planten wir einen Hafentag. Ein wenig Baden, den Kleinen Ort besichtigen, wir haben ja Ferien. Mittagessen in der Räucherei, Nachtessen auf der Cachana.

Montag

Immer noch viel Wind und genug Welle. So beschlossen wir eine Inseltour zu machen. mit dem Bus nach Nexø. Bodo wollte einen Segelkollegen besuchen und sich nach einer Volvo Penta Werkstatt umschauen. Nach einem feinen Aperoimbiss in der Räucherei, ging’s per Bus weiter nach Svaneke. Markus gönnte sich ein Bad mit Sprung ab dem 3m Brett. Eine schöne Küstenwanderung führte uns nach Listed. Dort mussten wir 1 Std. auf den nächsten Bus warten, was weiter ja kein Problem gewesen wäre, doch leider waren alle Restaurants Kaffee’s und dergleichen geschlossen. Also neue Landtörnplanung! Eine andere Buslinie sollte uns mit Umsteigen ans selbe Ziel führen. Es folgte ein verspäteter Bus, eine wunderschöne Fahrt quer durch Bornholm, die aber ebenso trocken war wie die umliegende Landschaft. Schliesslich landeten wir in Rønne ,der Hafenstadt. Natürlich zu spät für den Anschlussbus, was uns auf den Hauptplatz in eine Gartenwirtschaft trieb um das kühle kehlenbefeuchtende Nass endlich zu ergattern. Die nachfolgende Busfahrt um die Nordspitze von Bornholm war unterhaltsam durch einige mitreisende Schulklassen. Den Abend liessen wir in der Räucherei beim grossen Fischbuffet ausklingen.

Dienstag

Eigentlich war der Besuch der Erbseninseln angesagt, doch wurde aufgrund von südlichen Winden (starker Schwell im Hafen) der Plan geändert. So steuerten wir bei mässigem Wind den Hafen von Allinge im Nordosten von Bornholm an. Nach kurzer Fahrt machten wir im Innenhafen von Allinge fest. Den Nachmittag verbrachten wir an der Beach. Sandstrand

   

 Mittwoch

Heute ging es früh los, mit Südostwind zurück an die schwedische Küste. Bei perfektem raumen Wind, waren wir zügig unterwegs. Da die Wellen doch ein gewisses Rollen ins Schiff brachten, wurden die für den Mittagsimbiss angesagten Lachsroggenomletten durch Bratkartoffeln mit Roggen und Crème fraîche ersetzt. Fein! Um 16.00 Uhr liefen wir nach 18 Nm im kleinen Hafen Kåseberga ein. Die Befürchtung, dass es etwas Schwell im Hafen hat, zeigte sich leider als wahr. Trotzdem beschlossen wir zu bleiben, da der Wind doch weiter nach Westen drehen sollte und somit der Schwell abnehmen würde. Schliesslich kündigte sich noch ein kleines Gewitter an, so vertagten wir die Besichtigung der mystischen astronomischen Kultstätte aus der Bronzezeit Ales Stenar auf den nächsten Morgen.

Donnerstag

Die Besichtigung des Steinkreises am Morgen war ein voller Erfolg, waren wir fast alleine dort und konnten die spezielle Aura geniessen. Leinen los war für 11.00 Uhr angesagt. Kurz vor dem Ziel Ystad machten wir einen Mittags Grillhalt vor Anker. Wunderschön zum Abschluss des Segelns für mich. Um die Ecke waren wir dann schon im Hafen Ystad wo wir am Freitag bleiben werden, da Starkwind von >30 kn angesagt war. Kaum im Hafen angekommen konnten wir meine Crewablösung begrüssen. Wir wurden von Chantal und Matthias erwartet. Das Nachtessen kochten wir auf beiden Schiffen, da es Auberginen Zucchetti Dorsch Gratin gab. Gegessen wurde gemeinsam auf der Cachana. In der Nacht weckte uns ein kleines Gewitter mit ersten Starkwindböen.

Freitag

Wie angekündigt, der Wind ist da mit Böen bis zu 38 kn. Von der nahen Beach, wird der Sand über die Steinmole getragen, so dass man sich auf der Cachana wie am Strand fühlt.

So nun muss ich mich leider schon bald wieder von Cherif, Susanne und der Cachana für ein weiteres Jahr verabschieden. Ich bin schon gespannt auf die Weiterführung des Blogs von Matthias und Chantal, mit denen ich auch meine letzten Tage noch geniessen darf.

Good News!!!!

Sonntag ein easy-day.

Wir geniessen einander und das wunderbare Wetter und sind etwas gespannt auf morgen. Auch heute kein Grill, da in Schweden ein allgemeines Feuer und Grillverbot herrscht. Kaum vorstellbar für die Schweden und natürlich auch für uns.

Heute früh steigt die Spannung. Wir laufen unter Segel mit leichtem Wind aus dem Hafen. Vor uns ist noch eine Enge Passage zu meistern, klappt auch, und etwa nach 2 Stunden machen wir unter dem Kran fest. Der Mechaniker wartet bereits auf uns. Nach einer halben Stunde kommt der Kranführer und die Cachana wird herausgenommen.

Nun Propeller wechseln. Mit vereinten Kräften, Didé, Mechaniker und dem richtigen Werkzeug, kommt der alte Propeller runter.

 

Dann den Neuen drauf und schon ist die Cachana wieder im Wasser!

Der grosse Moment!!!

Alles Gut!! Der Motor schnurrt leise vor sich hin im Vorwärts, sowie im Rückwärts Gang!! Ein echt gutes Gefühl. Nach einer netten Verabschiedung von den Werftleuten fahren wir zur Fiskhall, einer Fischbeiz und wir belohnen uns mit einer feinen Heringplatte.

Nach 5 Tagen Hafenaufenthalt ist das Bedürfnis gross zu ankern. Nach etwa 2 Stunden Fahrt fällt der Anker in einer schönen Bucht. Dort erlauben wir uns zu grillieren. Sehr fein!!

Nächsten Morgen segeln wir mit leichten Winden nach Hanö, eine wunderschöne kleine Insel die wir von früher schon gut kennen.

Dort treffen wir die Pampero!

Ein grosses, freudiges Wiedersehn.

Liebe Grüsse die Cachanieros!

 

Hallo Ihr lieben Freunde da sind wir wieder!!!

Jetzt geht’s weiter in diesem wunderschönen noch nie dagewesenen heissen Sommer. Wir besuchen Buchten, machen an Felsen fest und geniessen Wetter, Landschaft, Wasser einfach ein Traum.  Anschliessend einige Impressionen.

Auch bei „unserem“ Lachsforellenzüchter hat kein Weg vorbei geführt. So kaufen wir 2 frische Lachsseiten, 1 Seite Smoked Lachs und natürlich darf der Graved-Lachs auch nicht fehlen. Ihr glaubt gar nicht wie uns das Wasser im Munde zusammengelaufen ist. Am Abend dann Sashimi vom Feinsten.

Das Wasser lädt wie noch nie zum Baden ein. Obwohl es schon einige Blaualgen-Teppiche die gelb sind, hat J, (kein blau) man muss nicht immer alles verstehen, geniessen wir morgens und abends mindestens ein Bad.

 

Zurück in Färjestaden haben wir ein Schweizer Ehepaar kennengelernt, Sybille und Markus, und haben mit ihnen 2 wunderschöne, spannende Tage verbracht. Von dieser Seite des Kalmarsundes aus, ist der Sonnenuntergang ein wahrer Traum.

Wir müssen uns losreissen, da wir am 27.7 in Ystad sein sollen, wo Didé uns für 2 Wochen besuchen kommt und wir die Pampero Crew, Heidi, Bodo, Tanja und Markus, treffen. Wir freuen uns!

Wir haben Wind bis 22 Knoten gegenan. Im Kalmarsund sind dann die Wellen steil und kurz, die Skipperfrau hat keine Freude „eine Kacke zum Steuern“ und doch hat es Spass gemacht schöne Töne meiner Skipperfrau. Ziemlich müde erreichen wir Kristianopel.

Nächsten Morgen laufen wir unter Motor aus. In der Wasserstrasse ziehen wir das Grosssegel. Dann wollte der Skip noch ganz raus motoren. Aber………..das ganze Schiff zittert und vibriert wie ein Schüttelbecher. Der Crew schimpft!!! Anker runter, welcher klemmt, die Kette hat sich mit dem Seil der Pütz verwickelt! Also entwirren, Anker runter und der Skip geht tauchen. Verwundert kommt er wieder hoch, kein Gras oder Netz am Propeller alles sauber. Unser erster Gedanke, wird heruntergefallen sein. Anker rauf, Motor an, Gang rein und mit dem Schüttelbecher geht’s weiter. Scheibenkleister, die Stirnfalten werden tief!!!

Also Motor weg, Vorsegel raus, neues Ziel Hasslö in der Hannöbucht, dort soll es eine Motorenwerkstatt haben.

Ein wunderschöner Segeltag, wenn nur dieses Problem nicht wäre. Der Skip liest die Bedienunganleitungen vom Motor und Propeller durch, telefoniert mit verschiedenen Spezialisten von Motoren und Propeller. Die Skipperfrau hat den schönen Part zum Segeln.

Kurz vor Hasslö wird der Anker nochmals gesetzt und der Skip geht wieder ins Wasser und stellt fest, dass ein Flügel des Propellers etwas lose ist. Alles klar, wir müssen unter Segel in den Hafen rein. Das Adrenalin ist hoch. Klappt einigermassen, da Bordfrau gut reagiert und den etwas zu schnellen Skipper abstoppt.

Am nächsten Morgen das etwas vernichtende Telefon. Der Propeller ist nicht eigenhändig reparierbar. Unter Mithilfe der benachbarten Werft, diverse Telefonate, niemand hat Zeit oder Möglichkeit, dass Schiff rauszunehmen und mitzuhelfen den Neuen oder Ersatzpropeller zu montieren. Am späteren Nachmittag hat der Werftboss Erbarmen mit uns und sagt uns seine Hilfe zu.

Jetzt neuen Propeller bestellen, schicken lassen, Ziel ist am Montag die Reparatur durchzuführen.  Wir geniessen den Hafen Hasslö und erkunden die nähere Umgebung zu Fuss und Bus.

Wir freuen uns auf Didé, welcher nun einen längeren Anreiseweg hat.

Liebe Grüsse aus dem heissen Schweden

Die Cachanieros

Jetzt geht’s los…….

Nach der unvergesslich, wunderschönen Hochzeit von Joelle und Michi sind wir statt Dienstag erst am Mittwoch losgefahren. Schon schnell bemerkten wir, dass wir immer noch etwas Müde waren vom grossen Fest, so dass wir uns beim Fahren öfters abwechselten und gemeinsam den Kampf gegen die vielen Lastwagen meisterten. In Lauenburg an der Elbe fanden wir eine hübsche Unterkunft.

Ein kurzer Spaziergang durchs alte Städtchen, ein feines Matjes Znacht und ab in die Haja. Nächsten Morgen ging’s mit frischen Kräften weiter nach Fehmarn wo die Cachana bereits im Wasser auf uns wartete.

Donnerstagmittag bis Samstagabend waren wir beschäftigt mit Einräumen, auf Riggen und Einkaufen. Wetter wunderschön mit sehr viel Wind.

Wir möchten gerne so schnell wie möglich nach Schweden kommen, um den überfüllten Häfen der Dänischen Südsee (Ferienzeit) auszuweichen. Deshalb die Idee mit einer Nachtfahrt das 190 Meilen entfernte Utklippan zu erreichen.

Sonntag 10.00 Uhr werden die Leinen losgeworfen und bei spärlichem Wind geht’s Richtung Osten. Nachmittags schläft der Wind immer mehr ein und wir fragen uns ob wir unser Programm ändern sollen. Beim Suchen von Alternativen hat Aiolos  erbarmen mit uns und schenkt uns ein immer stärker werdenden West Süd West Wind.

Gegen 23.00 Uhr nehmen wir auf Wunsch von Susanne den Gennaker runter. Gegen 1 Uhr morgens ist der Skip froh, dass er dem Wunsch der Skipperin nachgekommen ist. Wir surfen mit 2. Reff und Fock in den Sonnenaufgang. Einfach Wunderschön!!!!

Am folgenden Tag gegen 20.00 Uhr kommen wir ziemlich Müde aber zufrieden in Utklippan an. Nach einem feinen Grill ist die Anziehungskraft der Koje übermächtig, insbesonders da wir im Päckchen liegen und unser Nachbar um 8.15 Uhr ablegen will.

Pünktlich 8.10 werden wir geweckt und wir lösen die Cachana schlaftrunken los, damit der nette Schwede weiterziehen kann. Wir machen aber die Cachana wieder fest und trinken gemütlich unsere Morgen Cafes. Ist ja Dienstag! Nach einem Spaziergang auf der Insel geht es weiter los Richtung Grönhögen auf Öland. Leider haben wir Gegenwind und so wird aus 30 Meilen 46.

Grönhögen gefällt uns sehr und wir würden gerne einen Tag länger bleiben um die Gegend zu erkunden, aber der Wetterbericht meldet Wind von NE und die weiteren Tage ist Nordwind angesagt. Somit entschliessen wir uns am nächsten Morgen den NE-Wind auszunutzen. Wir kommen trotz Badestop mal Ausnahmsweise relativ frühzeitig in Färjestaden an (gegenüber Kalmar).

Beim Grillen geniessen wir einen traumhaften Sonnenuntergang.

Heute sind sich die Wetterberichte nicht einig. Der für uns schlechtere Wetterbericht behält Recht und damit geniessen wir heute einen schönen Tag mit kleinen Arbeiten und Euch zu schreiben.

Mit lieben Grüssen

Susanne und Chérif

Liebe Freunde,
Nun geht‘s los. Wir fahren heute Richtung Norden. Und möchten irgendwo in der Nähe von Hamburg übernachten und Morgen geht‘s weiter nach Fehmarn.
Nun wünsche wir Euch einen weiteren wunderschönen Sommer.
Mit lieben Grüßen
Susanne und Chérif

nach Hause

Dienstag 5.9.17
Nun beginnen die Aufräumarbeiten:  Ausfädeln der Segel, Grossbaum abmontieren, alle Falle klarieren, Deck schrubben, Persening behandeln , zwischendurch natürlich einen Schnack mit diversen Bekannten vom Hafen. Zum Glück schönes Wetter heute, so können wir alle Aussenarbeiten erledigen.

Mittwoch 6.9.17
Wetterbericht behält heute recht, es regnet. Nun stehen alle Arbeiten drinnen an. Packen, Putzen, Inventar, der Tag vergeht im Fluge.

Am Nachmittag wird die Cachana ausgewassert.

Nun gut, so schlafen wir heute Nacht in schwindelnder Höhe.


Am Abend wunderbares Nachtessen im Margarethenhof mhhhh?

Donnerstag 7.9.17
Heute noch die restlichen Arbeiten und dann Tschüss Cachana. Wir fahren nach Burg für ein letztes Fischbrötchen und dann gehts los Richtung Süden.
Übernachten in dem malerischen Städtchen Goslar, wirklich einen weiteren Besuch wert. ?

Freitag 8.9.17
Nach einem reichhaltigen, leckeren Frühstück und einem kurzen Spaziergang durch Goslar nehmen wir die letzte Etappe in Angriff.

Nun wieder zu  Hause verabschieden wir uns für dieses Jahr. Wir haben wunderschöne Momente, Augenblicke, Ereignisse und Erinnerungen mit unseren Lieben haben dürfen und hoffen, dass diejenigen welche unseren Blog mitverfolgt haben,  unsere Reise auch ein wenig miterleben konnten.

und Tschüss SuC

Von meinem iPad gesendet

Heimfahrt

Sonntag 27.8.2017
Ohne nochmaligem Bäckereibesuch können wir Kopenhagen ja nicht verlassen. Man kennt ja die Vorlieben einiger Seebären. So nehmen wir dann die 12.00 Brücke um aus dem Christianshavn zu gelangen. Der Skip gibt am Liegeplatz noch einige Daten ein, worauf der Matrose schon ein wenig unruhig wird, es ist schon viertel vor ! Also verlassen wir unseren gemütlichen Hafenplatz und duckern Richtung Brücke, wo wir natürlich noch 10 min. warten müssen. Na ja lieber zu früh als zu spät, ist Matrosens Kommentar, der Kapitäns nimmts gelassen. ?

Unterwegs

Wir verlassen Kopenhagen Richtung Süden. Ein schöner Segeltag mit gut Wind, Sonne und Zweisamkeit, welche wir sehr geniessen. Am Abend gemütlicher Grill in Rødvig.
Montag 28.8.17
Erste Tat heute, natürlich erst nach dem Kaffee, Fischeinkauf. Von Lachs über Makrele zu Hornhecht und noch etwas Seezunge, das Auge kauft mit und wir können uns kaum bremsen. Doch es soll ja für Fischfondue und Grill reichen. :-))
Dann ziehen wir los um den neuangelegten Trampelpfad oberhalb der Steilküste zu erkunden.

Wirklich lohnenswert, obwohl wir nur einen kleinen Teil der 22 km gewandert sind, da wir um 14.00 Uhr noch Auslaufen wollen.
Gesagt, getan! Doch zuerst gibts ausserhalb des Hafens ein abkühlendes Bad. Das Wasser hat max.Temperaturen von 19.4 Grad wow !!
Wir brauchten das kühlende Nass, denn es kommen gleich mehrere Widrigkeiten auf uns zu.
1. Speedometer zeigt Null an, also stimmen am Ende des Tages unsere Meilen nicht mehr
2. Motorenproblem doch noch nicht ganz behoben. Er zickt immer noch !
3. unser Übernachtungsankerplatz entpuppt sich als navigatorische Meisterleistung ! überall Netze wo das Auge hinschaut
doch zu guter Letzt eine wunderschöne Bucht mit noch schönerem Sonnenuntergang ?

Fischfondue

Dienstag 29.8.17
Wir lassen heute das morgentliche Bad beim Ankern aus. Überall Grünzeug in rauhen Mengen. So verlassen wir unseren Schlafplatz unter Segel, damit kein Seegras in die Schraube kommt. Doch der Wind macht bei unseren Plänen nicht ganz mit und so gehts, den Weg aus der Bucht raus, leider nicht ganz ohne Motor. Schon passiert. Das Grün in der Schraube zwingt den Skip zu einem nicht erwünschten Bad in Vollmontur. ( O2 Flasche und Anzug) nah ja dann kann man auch gleich den Speedometer wieder richten und von allfälligen Blockaden befreien.
Dann gits Zmorge ?
Segeln dann Richtung Vordingborg und machen an einer Boje in der gegenüberliegenden Bucht fest.

 

Schlafen nach einem gemütlichen Grill wunderbar sicher, tief und fest.
Mittwoch 30.8.17
Heute solls Gewitter und Regen geben. So entschliessen wir uns in das nur 1 sm entfernte Vordingborg zu fahren, welches übrigens ganz reizvoll sein soll. Ein Spaziergang durch das Städtchen bestätigt diese Aussage. Die Borg besteht nicht mehr in ihrer einstigen Grösse, doch die restlichen Grundmauern und der alte Gänseturm lässt ihre Bedeutsamkeit erahnen.


Spaziergang durch die eine Einkaufsmeile und anschliessendem feinen Znacht auf der Cachana.
Donnerstag 31.8.17
Bleiben heute hier liegen. Ganzer Tag diesig, neblig und feucht. Machen einen gemütlichen Hafentag. Kühlschränke reinigen, UP -Dates von Plotter, Schreiben, etc. , gemütlich und nett. Zum Abendessen gibts Spaghetti à la Frutti di Mare Chachana Style ! Super lecker ?

Freitag 1.9.17
Wir warten noch den Regen ab bevor wir Auslaufen.

Segeln mit Gross der Brücke Storstrømsbroen entgegen. Müssen dann aber doch kapitulieren und starten den Motor, da wir den Wind schön gegenan haben. Nanu, was ist denn das? Motor tug tug tug!! Aus? Sh……. Doch zum Glück startet er ohne Probleme wieder. Dann nach der Brücke lassen wir uns Zeit und kreuzen die 28 Seemeilen bis zum Ankerplatz auf. Wetter klart wunderbar auf, toll. Dann beim Ankerplatz angekommen- Ankerkino pur, unglaublich!
Ein grosser Dän. 2-Master läuft 3 mal auf Grund, kaum vorstellbar. Zum Glück hat er eine leistungsstarke Maschine und kann sich jedesmal selber befreien .
Unser Skip geht noch auf Tauchgang und befreit die Cachana von unmengen Gras und Kraut, die Ostsee ist teilweise wirklich nicht tief! Zum Znacht Grill: mhhhhh


Samstag 2.9.17
Heute gehts übers grosse Belt.

Schöner Segeltag.? betr. Mittagessen entschliessen wir uns nicht zu Ankern, da wir ja, was den Wind angeht, nie wissen ob er hält oder nicht. Hat sich als gute Entscheidung erwiesen.
Essen noch die restlichen Spaghetti, mhhh
Kaum übers Belt stellt der Wind ab.

Nun die Frage in welchen Hafen? Entscheiden uns für Dageløkke, da wir da noch nie waren und Lundeborg uns bekannt ist.
Mann oh Mann ganz ne schmale Einfahrt und teils nur 1.80 tief ?

Einfahrt

Doch kleiner schnuggeliger Hafen. Die Landseite nicht ganz so ansprechend , jedoch die Molenseite ein Traum. Grillieren noch zu später Stunde mit wunderschönem Sonnenuntergang. Super!

Sonntag 3.9.17
Heute laufen wir bei Hochwasser aus ( +15cm) Phuuu ? aber leider wenig Wind. Nach 1.5 Stunden resignieren wir und starten den Motor durch die Fahrstrassen-Enge bei Marstal. Kein Gemotze seitens des Motors? Nein, die Wasserfilter-Reinigung der Motors scheint gut getan zu haben.
Doch der Skip kanns nicht lassen und so setzen wir die Segel erneut um bei 3 Knoten Richtung Bagenkop zu Segeln ( Tümpeln) ?


Im Hafen angekommen sucht der Meistergrillör einen super Grillplatz gleich bei der Hafenmole, ausgezeichnet .

Heute ist Kühlschrank “leerete ” angesagt. Tofu mit Tomaten und Zwiebeln, Servelats und Mais mhhh und alles mir perfektem Sonnenuntergang.


Montag 4.9.17
na ja, bis wir am morgen en tour sind, hat der Fischdirektverkäufer schon zu. Also kaufen wir den frischen Fisch halt beim Fischhändler ein. Wow, ein köstlich frischer Steinbutt gekauft.
Legen bei gut Wind in Bagenkop ab. Eine superfiese Welle begleitet uns bis nach Fehmarn.
Jedoch kaum da angekommen werden wir ganz herzlich von Volker begrüßt. Liegen direkt beim Kran.

Abends feiner Grill ( Steinputt)! ,Raclette/ Kräuterbutter Brötchen und …… fertig ? Bauch ist voll.

Gute Nacht

 

 

Von meinem iPad gesendet

 

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Meer und mehr…….!

Die letzten Gäste sind für diesen Segelsommer auf der Cachana angekommen. Wir (Markus & Tanja) dürfen Susan & Cherif von Göteborg nach Kopenhagen begleiten.

Cachana in Göteborg

Göteborg ist die zweit grösste Stadt Schwedens. Sie erscheint uns, im Gegensatz zu Stockholm, jedoch deutlich “schwedischer” – sehr aufgestellt und fröhlich, mit schönen Geschäften, vielen Restaurants + Cafés, jedoch ohne die ” Städtetour-Junkies”, die Stockholm verstopfen! Göteborg ist der Haupt(handels)hafen Schwedens (Nordsee-zugänglich) und hat sich mehr dem Praktischen zugewandt – ohne monarchische Bauten und aufwendige Sehenswürdigkeiten. Da wir bereits das 3. Mal hier sind, können wir das Touri-Programm auslassen und uns der Ausrüstung und Instandsetzung der Cachana widmen. Der Badezimmer-Wasserhahn ist defekt und Didé hatten einen Ersatz in der Schweiz organisiert. Dass die Anschlüsse an Bord ein Innengewinde besitzen, jedoch der neue Hahn ein Aussengewinde, können wir verhältnismässig einfach lösen. Dass ein wichtiges Ersatzteil durch ein winziges Loch in den Kiel entschwindet (theoretisch eigentlichen gar nicht möglich!) hält uns länger auf Trab und erfordert viel Geduld und schlussendlich Markus Improvisations-Talent.
Am Abend werden wir durch ein exzellentes Dinner belohnt! Das Restaurant Thornstorms Kok können wir unbedingt empfehlen! Schöne Sterne über Göteborg!

Ein grosser Spass ist es am nächsten Tag die Vorräte für unsere Reise zusammenzustellen…wir besuchen zuerst die Fischkirche und anschliessend die Saluhallen (Markthallen) – grossartig!!!

Fischkirche in Göteborg

Einkauf in der Markthalle

Mit zwei randvollen Kühlschränken starten wir am Nachmittag von Göteborg.
Wind SSW 5 Bft., Sonne – perfekt! In der dem Göteborg-Sund vorgelagerten Inselgruppe finden wir in einem schnuckligen Hafen (Fotö) einen Platz an der Aussenmole. Poolposition mit Blick auf die Schäreninseln – traumhaft!

Aussicht

Cachana in Fotö

Der erste Grill mit frischen Jakobsmuscheln (aus der Schale), Seezunge und Nordseeheringen lässt sich eigentlich nicht mehr toppen (mal sehen, was noch folgt…)

Grill in Fotö

Der Wind drehte in der Nacht, gemäss Vorhersage, auf W – auffrischend.
Wir wollen diesen schönen Ort noch nicht verlassen und beschliessen einen weiteren Tag hier zu geniessen. Diverse Arbeitseinsätze lösen Entspannungs- und Aperophasen ab. Wir sind bereits am 2. Tag tiefenentspannt.
Moni’s Geschenk, ein schöner spanischer Schinken, wird direkt zweifach genutzt – neben der Abrundung des späten Frühstückes (Eier mit Fischrogen, ausserdem Crevetten mit Melone – mega!), soll die Speckrinde Krebse in unsere Falle locken. Ausser dem ernstzunehmenden Gestank (!) leider ein erfolgloses Unterfangen.
Am Abend kochen wir gemeinsam Spaghetti Frutti di Mare – mit den mega frischen Meerestieren aus der Fischkirche werden sie grossartig! Nur lecker!!!

Heute Wind W/ WSW 6 Bft., See 2m – eine wirkliche Herausforderung für manche Mägen…! Die Route führt uns durch die Schäreninseln – eine wunderschöne Landschaft und ein toller Segeltag!

Leuchtturm

Markus und Cherif

Nach 24 sm segeln wir an einer kleinen Naturbucht vorbei – ein idealer Ort für den längst fälligen Apero. Es gefällt uns so gut, dass wir spontan beschliessen die Nacht hier zu verbringen. Ein kleiner Regenschauer lädt zur Lese- und Schlafrunde ein. Am Abend ziehen Gewitter um uns herum. Zum Glück werden wir verschont und können unseren Grill geniessen. Sehr schöne Stimmungen!

Ankern in Mönster

Gewitterstimmung

Wir wollen über Anholt unsere Route fortsetzten. Nach dem morgendlichen Schwimmen starten wir unter Maschine. Der Wind ist erst für die Mittagszeit angesagt, da wir jedoch 42 sm vor uns haben, wollen wir ihm entgegen fahren. Daraus wird dann leider nichts…die Windvorhersage trifft wieder einmal nicht zu, dafür haben wir schönes Wetter! Wir Motoren einige Stunden – verkürzen uns aber die Zeit mit Lesen und Sein. Unsere Friedlichkeit wird durch das erst zögerliche, dann immer häufiger auftretende Zicken des Motors gestört… was ist denn das nun wieder…? Unsere kollektive Meinung (inklusive telefonischer Beratung durch Bodo/ auf der Pampero in der Normandie) lässt auf einen verstopften Kraftstofffilter vermuten. Wat en Mist!!! Wir beschliessen den Motor zu schonen und trotz schwachen Windes zu Segeln. Wenigstens frischt der Wind auf und wir erreichen Anholt bereits um 18.30 Uhr. Wir alle sind das erste Mal auf der bekannten dänischen Insel…”der Perle des Kattegats”. Wir hatten eigentlich vor hier einen Inseltag zu verbringen. Die kleine Insel (136 Einwohner) bietet jedoch ausser einem grossem Yachthafen (während der Saison > 200 Yachties), einem Minimarkt und wenigen Restaurants nur viiiel Strand – jedoch keinen Schiffsausrüster oder ähnliches. Wir geniessen zur Entschädigung ein köstliches Nachtessen. In einer eher schlichten, aber herzigen Hafenbeiz (sie erinnert uns eher an eine Chiringuito) geniessen wir wunderbare Langusten. Wir diskutieren unsere Möglichkeiten und sind einheitlich der Meinung: morgen Vormittag geht es wieder zurück Richtung Festland, denn die Windvorhersage ist bestens und die darauf folgenden Tagen sind schwachwindig angesagt- ausserdem auf Süd drehend ( ganz schlecht). Inseltag fällt aus. Zitat Cherif: ein guter Grund um wieder her zukommen!

Anholt


Der nächste Tag startet dafür direkt gelungen. Wir können beim örtlichen Fischer frische Langusten (4Kg ca. CHF 35) und 4 Seezungen erwerben (schöne Beute). Ausserdem kann Cherif einen Volvo-Spezialisten für den nächsten Tag um 7.30 Uhr organisieren! Schnell in den Minimarkt. Leinen los 10.30 Uhr. 48sm. Wind NNW, anfänglich 3-4Bft, Regen. Ab ca. 12.00 Uhr 4-5 Bft. Sonne ! Unter Gennaker geniessen wir diesen traumhaften Segeltag! Nur GROSSARTIG! Die Cachana läuft in der Welle mit 140 Grad sehr geschmeidig – die Crew strahlt und geniesst. Zwischendurch werden die Langusten gepult – auch hierbei zeigen Susan und Cherif, dass sie ein unschlagbares Team sind (und/oder viel geübt haben). Mit den Hole-Schlägen werden es dann schlussendlich doch noch 55sm. Um 19.30 Uhr geniessen wir den Einlaufdrink in Höganäs- der Langusten-Sud kocht. Der Koch-Aufwand hat sich völlig gelohnt. Die Langusten-Spaghetti a la Cachana – mindestens 1 Sternchen!

Susan und Chérif

Langusten satt

Beim Pulen

Mmmh…

Pünktlich um 7.30 Uhr ist Tobias, der Volvo-Spezialist, an Bord. Vier, etwas müde, aber hoch-interessierte Lernende schauen ihm über die Schulter und löchern ihn mit vielen Fragen (ein kompetenter und geduldiger Mensch!). Nach einer Stunde ist der Filter gewechselt und alles kontrolliert. Höganäs ist kein wirklich charmantes Örtchen – jedoch mit einem grossem Yachthafen und gepflegter Uferpromenade. Wir füllen unsere Bordvorräte etwas auf und starten um 10.40 Uhr. Wieder einmal stösst unser Navigations-Team (ausschliesslich männlich) unsere Pläne um und aus den geplanten 5sm + Nichts-Tun, werden 19 sm, jedoch ebenfalls mit viel Nichts-Tun… Unterwegs wird geangelt, gebraten Reste-Spaghetti genossen, gelesen und auch ein wenig gesegelt (Gross + manchmal Genacker bei N, 2 Bft.). Wir treiben gemütlich durch den Öresund. Unser heutiges Ziel ist die Insel Ven (Hafen Norreborg). Ein wirklich kleiner und schnuckeliger Hafen. Ausser der Cachana ist nur noch ein weiterer Segler im Hafen. Das Wetter hält und ein gemütlicher Grill wird sehr genossen!

Grill Ven

Wir bleiben heute auf Ven. Die kleine Insel ist nur 16 sm von Kopenhagen entfernt und ein beliebtes Ausflugsziel. Ven ist schwedisch, denn sie wurde 1658 gegen die Insel Bornholm mit Dänemark getauscht. Die Häuser und insbesondere die Gärten sind äusserst gepflegt. Unsere Wanderung führt uns quer über die Insel. Sehr schön! Wir fragen uns jedoch, wie es während der Hochsaison hier aussieht, wenn die 1.500 (!) gelben Miet-Fahrräder ausgeliehen werden und um das Inselchen radeln….? (Gesamtgrösse 7,6 km2). Natürlich besuchen wir die alte Mühle mit der Bäckerei – die hiesige Zimtschnecken müssen wir unbedingt probieren. In der Dauer-Degustation belegen sie jedoch keine nennenswerte Platzierung. (Top 3 Göteborg, Sandhamn, Utö)
Der Grill vom gestrigen Abend steht noch vor der Cachana und warum nicht ein kleiner Mittags-Grill…? Danach sind wir nur noch faul…Lesen, Schlafen, kleines Raclette am Abend.

Cachana in Norreborg


Wir dürfen schon wieder Ausschlafen (!!!) und uns in aller Ruhe bei mehreren Kaffees sammeln. Wir laufen um 10.20 Uhr aus. Wind W mit 5-6 Bft. Die Sonne scheint und wärmt (!). Nur herrlich ! ein fast perfekter Segeltag…einzige Wehmutstropfen: 1. die Strecke ist zu kurz und 2. es ist unser letzter Segeltag. Wir geniessen jedoch jeden Augenblick in vollen Zügen – selbst diverse Salzwasserduschen…!

Tanja und Markus

Auf dem Wasser

Die Brücke in den Christanshavn schliesst direkt vor unserem Bug. Na…dann nehmen wir unseren Apero halt auf der anderen Seite. Schnell machen wir seitlich fest und geniessen ein kleines “Reste-Essen”. Um 14.00 Uhr geht die Brücke auf. Cherif hat (wohlweislich) einen Liegeplatz reserviert. Wir sind in Kopenhagen fest.
Christanshavn ist ein kleines Kanalsystem mitten in Kopenhagen. Für alle Ausflugsschiffe ein “Muss” und für viele “Partyboote” ein grosser Spass. Für uns geben diese Vorbeiziehenden ein lustiges Hafen-Kino!
In Kopenhagen findet dieses Wochenende ein Kultur- und Foodfestival statt und es ist Sommer-Wetter – die Stadt gibt Vollgas! Nach kurzer Akklimatisation (back to civilisation) lassen wir uns treiben und landen (oh Wunder) in den Markthallen. Hier kann man feine Lebensmittel (ziemlich überteuert) einkaufen, aber auch viele kleine Leckereien direkt dort geniessen. Eigentlich haben wir ja in einem Restaurant reserviert…ein paar feine Kleinigkeiten vorab gehen jedoch immer…! Den ersten Schlummi nehmen wir später (!) im Nyhavn, den zweiten auf der Cachana!

Opernhaus in Kopenhagen

Christanshavn

Helden in kleinen Booten

Susan und Chérif in der Markthalle

Heute geniessen wir noch ein wenig das Hafentreiben und bereiten uns gemächlich auf die Abreise vor….
Liebe Susan, lieber Cherif HERZLICHEN DANK für die grossartige Zeit!!!! Es war wunderschön!!!!!! bis bald + eine gute und sichere Heimreise! Auf Wiedersehen, CACHANA….

Fotos by Markus, Copyright by Tanja

Von meinem iPad gesendet

5 Tage Zweisamkeit

Lysekil

Lysekil, Samstag, den 12. August 9.45Uhr verabschieden wir unsere Chantal mit den nicht aussergewöhnlichen Abschieds Tränen von Susanne. ? Das Wetter zeigt sich solidarisch, es regnet. Es beeindruckt uns nicht mehr. Jetzt noch Einkaufen und kurz beim Fischhändler vorbei. ?

Women Match Race

Heute ist der Finallauf  der Frauen, so besuchen wir die Ausstellungsstände des Races. Susanne hat eine Primoloft Jacke ergattert. Danach legen wir nach unserem Frühstück ab. Wir kreuzen den ganzen Weg unter Regen nach Gullholmen auf.  Wir belegen einer der letzten Plätze. Gullholmen ist eines der ältesten Fischerdörfer der Westküste von Schweden. Sehr stilvoll und hübsch. Zum Nachtessen gibt es selbstgemachte Fischsuppe.

Gullholmen

Sonntag schein die Sonne und wir haben guten Nordwest Wind. Wir segeln durch eine sehr reizvolle Schärenwelt. Unbeschreiblich, gefällt uns sehr.

Kaum in Marstrand angekommen, geht die Wäscherei los. Dem Skipper wird nun klar wieso die Liegeplatzgebühr so hoch ist. Susanne ist in Hochstimmung das Waschen ist inbegriffen und 5 Waschgänge inklusiv Trocknen sind in nur gut 3 Stunden fertig, da bleibt ja noch viel Zeit in der Segelhochburg der Westküste von Schweden zu Shoppen. Diesmal sind beide erfolgreich und niemand denkt mehr an die Höhe der Liegeplatzgebühr.

Marstrand

Am nächsten Tag geht’s weiter Richtung Süden.  Eine Bucht soll’s sein. Wir kreuzen auf mit leichten Winden.

Da  wir langsam unterwegs sind versucht sich Susanne beim Fischen. Kaum ist die Angel im Wasser, ruft Sie, Sie habe einen Fisch am Hacken! Eine schöne, grosse Makrele, schnell ist sie ausgenommen und wir hoffen auf eine 2. aber keine wollte mehr anbeissen. Wir sind vor der angepeilten Bucht. Der Plan ist Segel runter und langsam unter Motor in die Bucht. Aber noch nicht mal in der Bucht macht es Bums!!! Die Lust auf die Bucht war vorbei. Weiter ging’s in den nahgelegenen Hafen Källö-Knippla, klein aber fein. Unser Nachtessen, die grosse Makrele und ein Blumenkohlgratin war sehr lecker.

Stärkere Südostwinde sind für den nächsten Tag angesagt. Wir können  alles bis nach Göteborg kreuzen, super schöne Fahrt mit kleinem Ankerstop für unser Frühstück/Mittagessen. Dienstag 16.20 machen wir im Göteborger Hafen fest.

Göteborg

Bald beginnt es zu regnen und wir machen klar Schiff. Wir erwarten Tanja und Markus am Donnerstag Morgen. Heute Mittwoch machen wir bei schönstem Wetter Sightseeingtour in Göteborg mit Schiff und Bus. Auch für das kulinarische ist hier gut gesorgt. Im Moment läuft hier das Kultur Festival und in der ganzen Stadt hat es diverse Esstände der verschiedenen Länder.