Wieder zu Hause…..!

Heute , Dienstag morgen den 5. September, möchten wir weiter nach Middelfart zum alten Stadthafen. Also zuerst wieder mal Gennaker klarieren, geht einem langsam auf dem Wecker!!! Dann Auslaufen und nun bei leichten Winden Richtung Süden. Der Wind passt für den Gennaker. Also ziehen wir ihn hoch, rollen ihn ein und  wieder aus. Wunderbar es klappt und jetzt geniessen wir unseren Gennaker Kurs in vollen Zügen. Wir sind bei Zeiten im alten Hafen. Dort liegen diverse alte, hölzerne 2 Master die  uns zu einem Spaziergang animieren.

Beim Hafen hat es einen Fischladen, der fantastischen frischen wie auch geräucherten Fisch anbietet. Abendessen ist klar, da wir noch von unserem zubereiteten Fond haben gibt es Spaghetti del mare. Morgens nochmals Fischeinkauf und frische Brötchen für den Skipper. Heute leider wenig Wind und müssen die 10 000 Meilen Marke motorend zurücklegen, darauf wird natürlich angestossen. Dann gibt’s doch noch etwas Wind und  wir segeln  bis zur Insel Als in eine Bucht welche wir von unserem 1. Törn im Jahr 2013 mit der Cahira bereits kennen. Wir geniessen den Ankerplatz, wir sind ganz alleine.

Mittwoch morgen noch mal ein Bad. Wird es das  Letzte sein??? (Leider war es das letzte Mal) . Dann Anker hoch immer vom Cockpit aus, da die vordere Fernbedienung defekt ist. Nun den schönen engen Alssund runter, der Skipper käpselt mit einer Comfortina 38 , es sind auch einige Wenden nötig. Wir sind immer noch vorne als der Skipper, welcher dicht an unserem Heck klebt, die Segel einholt und den Motor startet. Er ruft uns zu, dass die Brücke in Sonderborg in 15 Minuten aufgeht. Er schoss davon! Wir streichen schnell die Segel. Der Motor wird gestartet, doch die  Cachana kann trotz den höheren Touren unter Motor nicht mithalten. Der Comfortina reicht es knapp, 100m vor uns schauen wir machtlos zu wie die Brücke schliesst.

Jetzt heisst es eine gute Stunde warten. Wir machen die Cachana fest und geniessen ein herrliches Mittagessen bestehend aus geräuchertem Dorsch, die Entdeckung dieses Sommers, sehr lecker. Dann geht’s weiter nach Flensburg in den Stadthafen Jaich, es ist nicht zu fassen kein Platz, das erste Mal!!! Dann also zur nahen Marina Werftkontor auch sehr nett mit einer wunderschönen Aussicht auf Flensburger Altstadt.

Wir geniessen den Abend an Bord, da wir ja morgen Flensburg unsicher machen werden. Ziehen am Freitag bei Zeiten los um Flensburg zu erkunden. Fazit: Hafen-Seite, schöne alte Gässchen mit ehemaligen Kapitäns-Häusern. Die gegenüberliegende Altstadtseite hat sehr schöne erhaltene Häuser, lange Einkaufs Meile; wirkt am Abend eher etwas verschlafen.

Auch auf der Stadtseite ein altes Museum mit diversen, alten, traditionellen Segelschiffen. Natürlich mit einer Fischbude an die Cherif nicht nur vorbei laufen kann. Gegen Abend gehen wir nochmals zur  «roten Strasse» , nicht das was Du jetzt denkst, sondern eine lauschige Einkaufsstrasse mit Handwerk Boutiken, einer Rum – Destillerie. Na klar, diverse Rum werden probiert und der Beste wird eingekauft. Anschliessend in die benachbarte lauschige Weinbar, wo wir gleich «höckle bliebed» und Susanne sogar für den Super leckeren Flammenkuchen, in allen Variationen, eine sehr seltene Ausnahme macht.

Hat sich gelohnt. Samstag Morgen Duschen, Einkaufen, Wasser tanken und los geht’s. Ziehen nur das Gross und kommen schnell voran.

Hören am Funk Meldungen von Gale Warnungen. Na ja, gibt’s häufig und in der Flensburgerfjörde was soll da passieren. Wir schauen mal «Back-wärts» Oha Lätz!! Zum anziehen der Kombihose für Susanne reicht’s knapp noch. Chérif hat keine Chance mehr. Es brodelt, fliegendes Wasser. Wir nehmen das Gross runter, da der Wind extrem achterlich kommt und ziehen Fock hoch. Wir rauschen dahin. Eigentlich möchten wir zum empfohlenen Hafen Langballigholz in der Flensburgerfjörde, aber ab dem Mittag schönstes Segeln mit gereften Grosssegel und Fock. Wir wollen noch nicht in den Hafen rein.  Deshalb Planänderung, mit Ziel Ostküste der Insel Als, zum Hafen Mommark. Ein kleiner, lauschiger Hafen, gefällt uns!!

Weiter geht’s nach Bagenkop. Wieder schönstes Segeln und wir kommen gut voran. Wir machen Innen an der Aussenmole längsseits fest. Hinter uns die «Marena» eine Alu Yacht mit dem Schweizerpaar Gian – Andrea und Christine, welche zu einem gemütlichen Apéro kommen.   Was für ein Zufall!! Wir treffen hier unsere alten  Bekannten,  Peter und Gisela, welche wir letztes Jahr an der Nordsee kennen gelernt haben. Sie kommen gleich anschliessend an die Marena Crew  zum Apero . In Bagenkop besuchen wir noch das mit Herz eingerichtete Museum. Sehr nett. Dann Abendessen und es werden langsam  die restlichen Vorräte aufgebraucht.

Zum Schluss ein Schlumi auf der Marena. Montag morgen hat der Fiskeladen offen. Schnell noch ein paar Fischburger (Glutenfrei), etwas Lachs und Schollennfilet gekauft. Dann geht’s los! Letzter Segeltag, der Skip möcht’s nochmals wissen. Schon im Hafenbecken, Gross rauf, oh es klemmt, ah ja Reff ist noch drin. Frage der Bordfrau willst Du wirklich ausreffen? Ja klar, also Gross hoch!  Der Wind kommt doch nicht ganz so achterlich wie gedacht und wieder 2. Reff, dann Fock und wir rauschen auch heute mit gut Wind Richtung Fehmarn. Etwa 10 Meilen vor Fehmarn kein Wind mehr! Da hat sich der Wetterbericht aber richtig vertan. Und so Motoren wir die letzten Meilen. Im Hafen werden wir von Volker herzlich erwartet und eingewiesen. Dann werden die Segel noch abgebaut, da am Abend und am Dienstag Regen angesagt ist. Nachtessen im Netti’s schmeckt wirklich lecker aber Nord-Deutsche Portionen. Wir sind Vollgefressen und gehen früh ins Bett. Dienstag bis Donnerstag wird eingepackt, geräumt, gereinigt, repariert  und geschnackt.

Am letzten Abend werden wir von Jörn zu einer typischen Fehmarn Spezialität eingeladen, und zwar Sauerbraten an einer Süss-scharfen Sauce, wirklich fein! Freitag morgens die letzten Arbeiten, dann kommt die Cachana raus!! Klappt alles.

Nach der Besichtigung des Unterwassers, welches in Ordnung ist, verabschieden wir uns und fahren nach Burg um kleine Besorgungen zu erledigen, natürlich ohne die Fischbude auszulassen. Es ist bereits Freitag Mittag als wir die Rückfahrt antreten. Sehr viel Verkehr, viele Lastwagen und Staus. Das Fahren ist sehr ermüdend. Wir studieren die Karte und entschliessen  uns,  nach Duderstadt zu fahren um dort zu Übernachten. Ein wunderschönes, mittelalterliches Städtchen. Wir finden ein Hotel gleich am Marktplatz und sie haben auch ein Zimmer für uns frei, Ausblick davon.

Dann einen ausgiebigen Spaziergang durch das Städtchen. Wir haben noch nie so viele, schön, alte Riegelhäuser an einem Ort gesehen.

Sehr schön! Dann Nachtessen im Ratskeller, mundet ausgezeichnet, und anschliessend nach dem Schlumi in die Horizontale. Nächsten Morgen schönes Frühstück, dann nochmals kleinen Spaziergang durch’s Städtle, diesmal haben die Läden offen und somit wird noch ein bisschen geschoppt. Gegen 11.30 Uhr geht’s los Richtung home sweet home und wir kommen schnell und zügig mit wenig Verkehr am späteren Nachmittag zu Hause an und werden von unserer Familie herzlich empfangen.

 

Dieser Bericht ist der letzte Eintrag dieser wunderschönen Reise gewesen. Wir hoffen, dass wir Euch auf diesem Weg einen Einblick unserer Reise wiedergeben konnten. Es hat uns immer viel Freude bereitet, von Euch via Mail, Telefon  oder Blog zu hören.

Mit lieben Grüssen

die Cachanieros

 

 

 

 

Auf dem Rückweg………

Am Dienstag  Morgen noch  Ausschlafen, bevor die Hektik auf der Cachana ausbricht. Dann geht’s ans Packen bei Alex und Nadine. Wir nehmen wieder mal unter Tränen, (jedenfalls die Einen) Abschied von unseren Kids welche die Rückreise per Bus, Zug und Flug antreten. Wir ziehen weiter im grossen Belt, Richtung Norden zur Halbinsel Reersö. Ein kleiner Fischerhafen, sehr nett.

Jetzt einen kleinen Spaziergang ins Dorf  um die nähere Umgebung ein wenig zu erkunden. Auf dem Rückweg sehen wir, wie ein Fischer seinen heutigen Fang am Ausladen ist. Gesehen, gerannt, gekauft, 1,5 kg Steinbutt, frischer geht’s nicht. Fein, nun direkt auf den Grill, Mhhhh super lecker.

Am nächsten Morgen müssen wir noch den Gennaker klarieren, da er beim Einziehen gezickt hat. Dann geht’s los mit Kurs zur Insel Samsö. Ein wunderbarer Gennaker Kurs alles klappt wie am Schnürchen. Nach 28 sm machen wir in Ballen die Leinen fest. Donnerstag ist eine Inselwanderung geplant die jedoch buchstäblich ins Wasser fällt. Es regnet aus Kübeln. Wir nutzen den Tag indem Susanne die Karten berichtigt und Chérif sich unserem Batterien-Problem annimmt, welches wir diesen Winter lösen möchten. Leider können wir in letzter Zeit nur 1x Ankern ohne dass der Batteriewächter Alarm schlägt. Heute Nachtessen Teigi  mit exzellentem Langustenfond, welchen wir in Dragor aufgesetzt haben.

Freitag 31.8. Heute wieder ein normaler Cachana Morgen: Kaffee, Kaffee, Törnplanung, wir kommen langsam in die Gänge 🙂 Beim Auslaufen entdeckt dem Skippers  scharfes Auge einen schwimmenden Bootshacken. Sofort wurde Mann über Bord Manöver eingeleitet und auch erfolgreich beendet. Über Funk werden die umliegenden Schiffe angefragt ob jemand einen Hacken vermisst, keine Antwort, worauf die Cachana nun 2 besitzt. Darauf folgt ein wunderschöner Segeltag mit allen möglichen Segelstellungen, den Skipper freuts, die Vorschötlerin hat alle Hände voll zu tun.

In Marup angekommen, sind wir begeistert von diesem kleinen idyllischen Segel und Fischerhafen.

Mit einen Abendspaziergang runden wir den wunderschönen Tag ab.

Am nächsten Morgen, Törnplanung, E-Reader Bücher up Date, da wir Wlan haben 🙂

,und dann gibts einen vorzüglichen Zmorge. Weiche Eier, Toast, Käse und Schinken, ohne Worte. Heute machen wir uns erst um 13.00 auf den Weg , da die Distanz bis Tuno, nur 3,5 sm beträgt. Wir sind uns bewusst, dass ev. viele Wochenendsegler da sein  werden. Aber hopsala, mit solch einer Bootsüberschwemmung haben wir dann doch nicht gerechnet. Sie liegen teilweise schon im Päckchen. Nein nein, dies möchten wir nicht. Also Segel hoch und ganzen Weg zurück. Wir entschliessen uns zu Ankern und geniessen unseren Grill in vollen Zügen. Noch einen kurzen Schwumm , ziemlich übertrieben, da überall Quallen rumschwimmen,

aber Badeleiter runter und wieder hoch 🙂 , dann gute Nacht.

Nach einer durchgeschlafenen Nacht, oh Wunder , kein Batteriengepipse, geniessen wir unseren Ägyptischen Kaffee. Wir stellen fest, dass dies die Bucht der Tiere sein muss. Zuerst besucht uns eine Schweinswal-Familie, dann schaut ein Seehund kurz vorbei  und  nicht zu vergessen die diversen Vögel, welche nicht nur am Tag von sich hören lassen, 🙂 einfach wunderschön. Nun ziehen wir aber weiter, leider schon Richtung Süden, und lassen den Anker nach einem schönen Segeltag in der Bucht bei Korshavn fallen.

Geniessen den Abend bei einem weiteren wunderbaren Grill. Am nächsten Morgen ziehen wir weiter nach Rosenvold. Ein wirklich kleiner schnugeliger Hafen, wo wir in der hintersten Ecke beim Kran noch einen Platz zugewiesen bekommen.

Glück gehabt. Wir erkunden die Gegend und vertrampen uns die Füsse. :-)) Machen es den Clubmitgliedern gleich und setzten uns, nachdem ihr Grill beendet ist, an deren Stelle und geniessen unseren Grill in vollen Zügen, der Grillimaster hat  brilliert. Bye Bye bis zum nächsten und dieses Jahr letzte Mal eure Seefahrer

«Ahoi» Alex und Nadine

Das Packen sollte sich einfach gestalten. Susanne und Cherif sind auf den Fotos braun gebrannt, also kommen viele kurze Klamotten in das Gepäck. Es stellte sich jedoch heraus, dass eine Regenjacke doch sinnvoll gewesen wäre, da das heisse Wetter Dänemark verlassen hat und das bekannte Amsterdamertief langsam auf uns zusteuerte.

Auch bei uns durfte das Steinerbrötli am Flughafen Zürich nicht fehlen und hoch motiviert machten wir uns auf den Weg in die Ferien. Nachdem wir mit viel Verspätung und einer verätzen Nase in Kopenhagen gelandet sind (wir hatten das Glück gleich hinter der Toilette zu sitzen, welche ein Rohrleitungsbruch hatte und deren Inhalt sich über den ganzen Boden verteilte – Swiss geht sehr sparsam mit dem Febrezspray um) fuhren wir (natürlich immer noch motiviert allerdings nicht ganz sooo euphorisch wie vor unserem Stinkflug) mit dem Zug nach Helsingor wo Susanne und Cherif uns herzlich begrüssten.

Am nächsten Tag war ein langer Segeltag geplant, da das Wetter allerdings nicht so wollte wie wir wollten ging es nur nach Gilleleje und mit dem Zug zurück nach Helsingor an einen Mittelaltermarkt, was uns ALLE (vor allem Susanne und Nadine ;)) sehr erfreute. Nach einem wunderbaren Raclette verabschiedeten wir uns in das Land der Träume.

Am nächsten Tag segelten wir zur Insel Ven wo Susanne im letzten Augenblick die dänische Flagge herunter nahm und die schwedische hisste. Gemütlich nahmen wir unseren wie immer schwer benötigten Ankunftsdrink und spielten einige Runden «Hoseabe».

Am nächsten Tag genehmigten wir uns alle ein frisches langes oder kurzes je nachdem (Alex war eher an den kürzeren Badespässe interessiert) Bad in der See . Von der Insel Ven segelten wir weiter nach Dragor. Auf hoher See wurden wir besucht von einer Gruppe Delphine, welche uns bis fast an unser Ziel begleiteten. Obwohl Alex ihr Handy «all Zeit bereit» hielt um den springenden Delphin zu photographieren hat es nicht ganz so geklappt. Trotzdem war es eine wunderschöne Begegnung. Hier die Ausbeute. (Susanne Sei Dank)

In Dragor angekommen verlor Nadine beim Aussteigen ihren ausserordentlich für Segeltrips unpraktischen Ring, welcher sich in die ewigen Jagdgründe des Hafenbeckens aufmachte, doch er hatte die Rechnung ohne Cherif gemacht. Während Nadine und Alex mit dem Bus nach Kopenhagen fuhren um sich die Stadt genauer anzuschauen, machte er sich nur mit Taucherbrille, Badehosen und der Gasflasche auf, um den Ring zu suchen. Um ca. 17:00Uhr erhielten Nadine und Alex ein Foto, auf welchem Cherif den Ring siegessicher der Kamera entgegenstreckte.

Der Tag war gerettet. Nadine und Alex verweilten noch etwas in Kopenhagen bevor sie die 40minütige Busreise zurück antraten.

Das Wetter versprach viel Gutes für den nächsten Tag, also sollte geankert und grilliert werden. Natürlich fand der Skipper einen wunderschönen Platz, nur dumm war er sehr weit vom Land entfernt und das Resli war auch nicht aufgeblasen – wo und wie soll Alex bloss ihre Sucht stillen? Kurzerhand heckten Nadine und Alex einen Plan aus. Die Pfänder sollten aneinander gebunden werden und als Floss dienen. Kaum angekommen machte sich Nadine sogleich an die Durchführung des Plans,

wenige Minuten später wurde die Konstruktion zu See gelassen. Mit gewissen Anlaufschwierigkeiten, schaffte es Alex dann doch, eine halbe Zigarette auf dem provisorischen Floss zu rauchen. Nadine war aber noch nicht vollumfänglich zufrieden und wasserte kurzerhand das Floss aus und machte sich weiter an die Arbeit, zum Wohle von Alex. Der zweite Versuch war stabiler, doch nach einer halben Zigarette versinkte Alex dann trotzdem (inkl. des Drinks).

An dieser Stelle möchte ich Nadine für ihre Bemühungen danken, ich weiss dies sehr zu schätzen! Nach einem wunderbaren Grill und einem knapp überlebten Schwalbenangriff verabschiedeten wir auch diesen Tag.

Nach einem erfrischenden Bad am Morgen ging die Reise durch die unzähligen Fischernetzte in der Fahrstrasse weiter. Alle Augen wurden gebraucht um die kleinen Fähnchen zu erkennen. Teilweise wurde geflucht, geschätzt und diskutiert aber schlussendlich musste Cherif nicht tauchen gehe um Cachana von einem unbeabsichtigt mitgenommenen Netz zu befreien, was als Erfolg gefeiert werden konnte (natürlich mit einem altbekannten Ankunftsdrink). In Stege erkundeten Susanne, Nadine und Alex die Kreidefelsen von Mons Klint währenddem Cherif das Schiff auf Vordermann brachte.

 

Am nächsten Tag landeten wir auf der Obstinsel, welche wir zu Fuss und mit dem Fahrrad erkundeten. Alex und Cherif starteten die Fahrradtour mit einem Wettfahren, welches Cherif dann knapp verlor da er zu kräftig in die Pedalen getreten war und somit sein Velo auswechseln musste wegen auftauchender Problematik mit der Kette.  Trotzdem konnten wir als neu gegründete Velogang ohne weiter Zwischenfälle die  Insel erkunden.

Die sogenannte Obstinsel hatte allerlei Früchte zu bieten und die freiwachsenden Brombeeren schmeckten hervorragend. Obwohl der bekannte Cider auf der Insel nicht wie geplant beim Produktionsort gekauft werden konnte (da geschlosse aus unerklärlichen Gründen), genossen wir je eine Flasche in einer Bar nahe bei uns am Hafen. Anschliessend zauberte Susanne, während Cherif, Nadine und Alex «Hoseabe» spielten, ein leckeres Abendessen.

In einer kurzen Regenpause machten wir uns auf zur Insel Veiro wo uns luxuriöse Duschen erwarteten und noch mehr Brombeeren. Kurzerhand wurde die Waschmaschine den ganzen Nachmittag beschlagnahmt, die Dusche nicht ganz so lang, aber trotzdem ausreichend. Das Wetter machte Erkundungsspaziergänge unmöglich und so spielten wir wie immer «Hoseabe», lasen und beobachteten die eintreffenden Schiffe inklusive Crew darauf ;).

Am Sonntag sollte früh Tageswache sein um einmal um die Insel zu laufen – das Sprichwort Morgensport ist Mord stimmt nicht ganz… ? Weiter ging’s nach Nyborg, welches auch schon die letzte Destination für Nadine und Alex war. ☹

Nachdem Nadine die Cachana wunderbar parkiert hatte, genossen wir den Abend bei einem gemütlichen Grill, Resten und ein riiiiisen Glace für Alex und Nadine.

Am nächsten Tag konnten wir ausschlafen und genehmigten uns einen wunderbaren Lunch. Da es regnete beschlossen wir noch ein wenig zu warten bevor wir uns aufmachten um die Stadt zu erkunden, dies nutzten einige um ein Mittagsschlaf zu machen. Danach wurde gemütlich die Stadt erkundet und sich einen Apero gegönnt, welcher Alex aufgrund ihrer verlorenen Wetten während den Ferien bezahlen musste. (Danke Alex) Am letzten Abend wurde dann einmal mehr, einer von Alex’s Wunschen eingelöst. Es gab Spaghetti mit Zuccettisose und wir assen unter Deck – es war soo gemütlich und lecker. Am nächsten Morgen hiess es dann auch schon Abschied nehmen und Nadine und Alex machten sich wehmütig auf den Nachhauseweg, aber mit vielen wunderschönen Erinnerungen.

(wenn der Blog von Susanne oder Cherif geschrieben worden wäre, dann währe er wahrscheinlich viel ausführlicher, doch man muss am Rande noch vermerken, dass die Verfasser des Bloges pro Tag ca. 12-14 Stunden geschlafen haben und dies nicht nur während der Nacht ?)