Für uns sehr speziell, die Cachana für die nächste Zeit hier zu parkieren und mitten im Sommer nach Hause zu fahren!

Am 2. Juli haben wir den Flug nach Zürich gebucht. Der Plan ist ca. 3 Wochen in der Schweiz zu sein, da einiges zu erledigen ist. Wir freuen uns auf die Kinder, Enkelkinder, Freunde und Mami. Dann soll es nach Lorient in die Bretagne gehen, wo unsere lieben Freunde Tanja, Markus und Didé auf uns warten. Ende Juli soll Ihr lang erwartetes Segelschiff, eine JPK 39, ausgeliefert werden. Wir sind eingeladen auf der Jungfernfahrt von Lorient nach Guernsey (Kanalinseln) mit zu segeln. Wir freuen uns sehr mit Ihnen dies erleben zu dürfen. Von Guernsey aus wollen wir dann wieder zur Cachana. Aber jetzt eins nach dem anderen!
Heute morgen, 29.6., stehen wir beizeiten auf, trinken einen Kaffee und verabschieden uns herzlich von Ursi und Franz. Wir fahren mit dem Taxi zum Notfall, mein Fuss schmerzt immer noch. Angekommen stellen wir fest, dass etwa 10 Patienten bereits am warten sind. Wir melden uns an und beantworten die üblichen Fragen. Dann werden wir aufgefordert uns hinzusetzen.

Nach 10 Min. werden wir bereits aufgerufen. Yeah. Wir werden von einer Pflegefachfrau nochmals befragt und dann wieder aufgefordert uns zu setzen. Gestern hatten wir Santé 24 angerufen um zu fragen ob sie uns ein Rezept für Antibiotika verschreiben könnten. Uns wurde versprochen, dass Sie heute früh mit uns Kontaktaufnehmen werden, nach der Besprechung mit dem Dermatologen. Gegen 10.00 erhalten wir ein Telefon von Santé 24, dass der Arzt nach Konsultation von den von uns geschickten Foto’s der Meinung sei, dass es keine Antibiotika braucht. Fuss hochlagern und kühlen soll reichen!!!! Nach etwa 2 Std. werden wir aufgerufen und können zur Ärztin. Sie meint es sei ein Gichtschub! Wir sind uns nicht so sicher! Ich werde die Medikation auf der Cachana einnehmen, welche wir für diesen Fall dabei haben, mal sehen! Wir fahren mit Uber zum Hafen und sehen Ursi und Franz am warten auf Ihr Taxi, welches Sie zum Bahnhof fahren soll. Bald ist Ihr Gefährt da und wir verabschieden uns zum 2. mal. Zurück bei der Cachana beginnt die Bordfrau mit der Wäsche.

Der Skip nimmt die Medi ein und sitzt faul im Cockpit und lagert sein Fuss hoch. Er nutzt die Zeit, den Bericht zu schreiben.

Am Abend gibt’s Pasta mit Knobli und Salbei! Mmh…
Dienstag morgen stehen wir gemütlich auf. Dem Fuss geht’s besser. Die Schwellung hat abgenommen und auch die Rötung geht zurück. Gemütlich wird die Cachana vorbereitet für Ihren längeren Aufenthalt. Wir spazieren noch zum Schiffsausrüster, der sehr gut bestückt ist! Wir brauchen einen neuen Flaggenstock. Genau unsere Grösse fehlt. Wir bestellen ihn und können den Flaggenstock bei unserer Rückkehr abholen. Eine neue Handfunke gibt’s auch gleich, da die alte den Geist aufgegeben hat. Auf dem Rückweg flanieren wir noch bei den Fischern vorbei und kaufen einige Jakob’s Muscheln und ein schönes Stück Tuna.

Da lacht das Herz schon wieder! Wir machen noch einige Anfragen betreffend Winterlager in der Bretagne/Normandie. Auch beginnen wir uns Gedanken zu machen, was wir alles einpacken sollen. Da wir mit unseren Freunden segeln gehen, müssen wir uns vorbereiten was wir alles benötigen. Zum Znacht gibts heute die Scallops und Resten essen.


Heute Mittwoch, die Sonne scheint. Wir reinigen das Reesi, Packen, Räumen etc. Um 17.00 Uhr spazieren wir ins Zentrum. Wir möchten das Fussballspiel England/Kongo anschauen und die Stimmung spüren. Na ja, die gute Stimmung hat nur 7 Minuten gedauert, betretenes Schweigen.

Zwischendurch bei gelegentlichen Torchancen standen die Zuschauer, aber schnell sind sie jeweils mit grummeln wieder abgesessen. In der 75. Minute gings dann los und nach der 86. Minute lagen sie sich in den Armen.

Alles Gut! Zur Feier gibt’s auf der Cachana ein feines Tuna-Tatar.

Sehr lecker. Donnerstag morgen noch die letzten Sachen einpacken und Abschied nehmen von der Cachana.

Uber fährt uns zum Bahnhof und wir fahren mit der englischen Railway knapp 4 Stunden bis nach London Heathrow.


Am Flughafen das Gepäck aufgeben, dann durch die Sicherheitskontrolle. Beim warten auf die Öffnung des Gates geniessen wir noch ein Glas Weisswein und schon sitzen wir im Flieger. In Kloten angekommen freuen wir uns sehr Ari und Chantal zu umarmen, welche uns abholen. Wir sind gut nach Hause gekommen. Schön wieder bei Familie und Freunden zu sein. Jetzt gibt’s eine Blog Pause und irgendwann im August, so hoffen wir geht’s weiter. Herzliche Grüsse! Susanne und Chérif