Bergen – Kristiansand

Sonntag, 18. Juli 2021

Bergen – Espevær

Es regnet immer noch! Um 08.55 geht es los. Auf uns warten 60 sm. Die ersten wenigen Meilen verlassen wir Bergen unter Motor. Doch bald stellt sich ein segelbarer Wind ein und wir geniessen einen trüben Segeltag mit Wind bis zu 27 kn. Um 19.40 Uhr sind wir schliesslich in Espevær angekommen. Wir konnten am Holzquai anlegen direkt neben der Fähre und dem kleinen Joker Laden. Sogar Landstrom gibt es. Belohnt wurden wir mit dem wunderbaren Nachtessen eines Steinbutts. 

Good By Bergen
Unser Anleger Steuerbord voraus
Steinbutt

Montag, 19.07.2021

Espevær – Rott

Um 06.00 Uhr bums! Ein schlechtes Erwachen mit einem unguten Gefühl. Beim Morgenkaffee haben wir schliesslich die Ursache festgestellt. Die ablegende Fähre hat unser nicht festgeschraubtes Ruder auf eine Seite geknallt – bums! Um 09.25 geht es los weiter Richtung Süden. Chérif überrascht uns mit feinen Kirschen aus dem Joker. Bei mittleren Winden segeln wir als Highlight durch den Haugesund, mitten durch die Stadt, schade können wir nicht bleiben. Schliesslich steht die Frage an segeln wir nach Rott, einer hübschen kleinen Insel ohne Infrastruktur oder nach Tananger? Wir entscheiden uns für die Insel und hoffen am Dienstag die ersehnte Dusche zu nehmen. Die einzige Boje in Rott war leider besetzt, doch hat es neu einen Gästeanlieger wo wir herzlich empfangen wurden. Die Einladung zum Aquavite um 19.00 Uhr im Schulhaus mussten wir leider ablehnen, da wir am Dienstag beizeiten weiter wollten. So widmeten wir uns unserem Nachtessengrill. 

Haugesund
Schöne Bauten im Haugesund
Rott
Der Grillmeister

Dienstag, 20.07.2021

Rott – Egersund

Um 09.20 Uhr kommen wir endlich los, bei bedecktem Himmel und Nieselregen. Das bremst am Morgen! Es folgt wiederum ein schöner Segeltag bei ziemlich trockenem Wetter mit Einlagen von Sonnenschein. Die Einfahrt zum Egersund von Norden ist landschaftlich sehr schön und wir geniessen die verschiedenen Aussichten. Es fällt uns auf, dass hier Bootsgaragen Inn sind. Kaum ein Haus am Wasser ohne eine solche. Schliesslich beschleunigen wir die Fahrt, damit wir es vor 17.00 Uhr in den Vinmonopolet schaffen. 16.30 Uhr im Hafen fest.  Susanne sputet sich. Anschliessend geniessen wir alle die längst fällige Dusche. 

Die Empfangsdame
Nostalgie in Egersund

Heute Abend fiel der Entscheid, dass Susanne und Chérif erst Ende Woche, voraussichtlich am Sonntag nach Dänemark übersetzen werden. Somit werde ich die beiden am Samstag in Kristiansand verlassen und von Oslo heimfliegen.

Mittwoch, 21.07.2021

Egersund – Børøy

Um 09.20 geht es los. Wir haben 40 sm vor uns. Mehrheitliches Segeln mit achterlichen Winden macht uns Freude. Leider führen die Angelversuche zu keinem Erfolg, aber zu Köderverlusten. In Børøy angekommen um 17.45 Uhr führt eine schmale Einfahrt in eine wunderhübsche Bucht, in der leider alle Stege schon besetzt sind. Wir beschliessen in der Bucht sonnentechnisch optimal zu Ankern. (Möglichst lange Sonne) Zur Feier des Tages gab es ein XXL Steak. Chérif muss schon über einen grösseren Grill nachdenken. Ein wunderschöner Sonnenuntergang krönt den Abend.

Die Bucht
Ohne Worte

Donnerstag, 22.07.2021

Børøy – Helgøya

Nach einem Morgenbad und einer erneuten Überprüfung des Schiffsthermometers (es ist kein Verlass mehr auf das Ding) verliessen wir unsere hübsche Bucht im Sonnenschein. Der Wetterbericht verhiess uns wenig Nordwestwind und so dachten wir, dass wohl einige Motorstunden dazukommen werden. Doch weit gefehlt, kaum sind wir aus den Schären raus, hatten wir 20 kn und somit einen wunderbaren Segeltag mit achterlichem Wind. Einzig das Mittagessen musste umdisponiert werden. Ich hatte eigentlich Rösti mit Fischtartar on Top versprochen, doch wir mussten mit einem kalten Essen vorlieb nehmen. Am Nachmittag schwenkten wir von der offenen See ab in die Schären um ein wenig die Landschaft geniessen zu können. In Helgøya angekommen mussten wir feststellen, dass die Bucht bereits schon übervoll war. Mit verkürzter Ankerkettenlänge haben wir dann einen Platz gefunden. Zu allem Elend hat die Windrichtung mitten in der Nacht noch im 180 Grad gedreht und gegen Morgen stellten sich starke Böen ein. Schliesslich machte Susanne Ankerwache. Der Anker hat nicht ganz gehalten, sich aber gleich neu eingegraben, so dass keine Manöver nötig waren.

Der Verkehr in den Schären
Die Bucht im Panorama

Freitag, 23.07.2021

Helgøya – Fosseviga – Kristiansand

Bei schönem warmen Wetter ging es zur letzten Etappe meiner diesjährigen Reise auf der Cachana. Da wir genügend Zeit hatten, beschlossen wir einen Mittags Ankerhalt zu machen. Ich durfte wünschen und so gab es zum Abschluss nochmals Kaviar Omeletts. Natürlich war auch der Hafen in Kristiansand voll, doch erspähte Chérif nach einem Zwischenhalt an der Aussenmole noch ein Plätzchen im Hafen. Somit war meine Seereise aus dem hohen Norden nach 988 sm zu Ende. Nach einer verdienten Dusche gingen wir ins Hafenviertel. Ein Kunterbunt aus Brücken, Kanälen und Stegen. Den Apero konnten wir gegenüber eines Windjammers mit Livemusik geniessen. Zum Abendessen liessen wir uns mit Rekkers, Muschel und Krabben verwöhnen. 

Apero mit Kulisse und Musik

Schliesslich noch einen Absacker auf der Cachana und ab in die Kojen. 

Samstag 24.07.2021

Kristiansand

I‘ts time to say good by! Um 07.00 Uhr fährt der Bus nach Oslo.

Ich überlasse die Beiden ihrem Schicksal und freue mich sie in zwei Wochen wiederzusehen an der Hochzeit von Chantal und Matthias. Danke für die wunderbaren 3 Wochen.

Heimflug spezial

Mein Flugi

Ende.

Rørvik bis Bergen

Teil 2

Fake News gibt es leider auch in einem Blog! Die Wassertemperaturen aus Teil 1 sind falsch. Die Loganzeige ist ca. 6 Grad zu hoch, somit alle Angaben minus 6 Grad.

Rørvik – Kalvåg

Montag, 12. Juli 2021 – Mittwoch 14. Juli 2021

Ein Morgen mit zaghaftem Sonnenschein und zweitens kommt es anders als man denkt. Wir haben ausgeschlafen und legten erst um 10.10 Uhr in Rørvik ab. Wir wollten nach einer wunderhübschen Insel, Sør – Gjæslingen, nur 15 sm entfernt segeln. Der Wetterbericht und der auffrischende Wind brachten uns ein neues Fenster um uns nach Süden zu bringen. Die Störungszone zwischen Rørvik und Kalvåg sollte in einem Zug umfahren werden. So wurden aus den 15 sm schliesslich 271 sm.

Eines nach dem Andern: Der Wind war leider nur für kurze Zeiten so stark, dass wir angesichts der grossen Strecke alles Segeln könnten. Somit verbrachten wir leider viel Zeit unter Motor. Schliesslich musste die Wacheinteilung gemacht werden. Wir einigten uns auf Schichten von 2.5 Stunden. So machte Susanne bis Mitternacht, der Schreibende bis 02.30 Uhr gefolgt von Chérif bis um 05.00 Uhr und so weiter. Unter Tag lösten wir uns nach Gusto ab. 

Der Dienstag Morgen war geprägt durch Tankstellensuche! Mangels fehlendem Wind hat die lange Motorfahrzeit unserem Dieselbestand zugesetzt. So steuerten wir um 05.30 Uhr die nächste Tankstelle an. Hammarvika. Doch leider war da wohl Diesel zu haben, aber leider nur ab Tankwagen. Somit um diese Uhrzeit kein Diesel. Zur Sicherheit füllten wir den Reservekanister noch in den Tank. Da das Alter dieses Diesels unbekannt war und eine mögliche Dieselpest geprüft sein sollte, wurde der Inhalt in einer Aperol Flasche eingehend kontrolliert.

So konnte die Fahrt mit kurzer Unterbrechung fortgesetzt werden. Wo ist die nächste Tankstelle? Schliesslich konnten wir um 09.30 Uhr in Kvenvær unseren Dieseltank füllen. Ein hübscher kleiner Ort in einem Kanal.

Mit vollem Tank ging die Reise weiter. Der Wind erbarmte sich unser, wir hatten jetzt ja genügend Diesel, und so konnten wir endlich wieder Segeln. In der zweiten Nacht war somit steuern angesagt. Der sehr achterliche Kurse war anspruchsvoll und die sich aufbauende Welle trug nicht weniger dazu bei. So waren wir alle nach unseren 2.5 Stundenschichten froh wenn die Ablösung kam.

Um 17.15 sind wir dann in Kalvåg etwas müde angekommen. Wir freuten uns auf ein feines Nachtessen im Restaurant. Der Hafen war ziemlich voll, doch fanden wir noch ein Plätzchen zwischen dem Pier und einem Segelboot. Das Boot festgemacht eilte Chérif sogleich ins Restaurant um die Hafengebühren zu zahlen und uns einen Tisch zu reservieren. Doch leider war alles ausgebucht. So genossen wir den Apero / Einlaufdrink auf dem Boot und freuten uns auf die Duschen. Einen zweiten Anlauf zum Restaurant führte uns schliesslich auf die Terrasse, wo wir uns Rekker und Fischspezialitäten auftischen liessen. Es war ein wunderbarer und würdiger Abschluss eines Langtörns.

Donnerstag, 15. Juli 2021

Kalvåg – Skjerjehamn

Ein besonderer Tag, unser Eigner Ehepaar hat Hochzeitstag. So bemühe ich mich den Beiden, mit einem Kaffee im Bett serviert,  zu gratulieren. Es hat geklappt! Um 10.00 Uhr Leinen los. Die 52 sm haben wir durch eine abwechslungsreiche Fahrt durch die Inselwelt verbracht. 40 sm konnten wir segeln, wie wunderbar. Um 20.00 Uhr sind wir in Skjerjehamn angekommen. Ein kleiner voller Hafen, mit dem letzten Platz für uns. Die Jungs, die uns beim Anlegen halfen, wurden mit swiss Chocolate beschenkt. Ein schöner Tag ging mit Vorspeise Lachsbrötchen gefolgt von grillierten Entrecôtes und Ratatouille zu Ende. Wir freuten uns auf den Inhalt des versenkten Krabbenkorbs am nächsten Morgen.

Freitag, 16. Juli 2021

Skjerjehamn – Bergen

Ein trüber Morgen, lachende Gesichter, Fridolin hat den Krabbenkorb gefunden. Wir freuen uns auf unser Mittagessen. Ein kleiner Inselrundgang steht an. Wir besuchen die Statue von Olav dem V. und machen den Lehrpfad zur Ernährung der Menschheit, bzw. wie wichtig und nachhaltig die Fischzucht in Norwegen ist.

Fridolin
Olav V
Der Fisch! Die CO2 Bilanz

10.40 Leinen los, eine schöne vorerst trockene Fahrt durch die Inselwelt steht uns bevor. Leider der grösste Teil unter Motor. Je mehr wir Richtung Bergen kommen, desto feuchter wird die Angelegenheit. In Bergen wie erwartet der Hafen proper voll. Schliesslich legen wir im Dreierpäckli neben zwei Segelbooten an. Neben uns liegt ein Däne! Es gibt also doch weitere Ausländerboote in Norwegen. Es ist 19.00 Uhr, wir beschliessen in der Pizzeria die weltbeste glutenfreie Pizza zu geniessen. Eine Partynacht in Bergen steht an. Der Cat Walk zur Entertainement Meile direkt neben der Pizzeria wird zur grotesken Beobachtung. Schliesslich verabschiedeten wir uns zurück aufs Boot und lauschten den Partyklängen aus dem Hafen bis wir in die Kojen versunken sind. 

Die Pizza!

Samstag, 17. Juli 2021

Bergen ein Hafentag

Es regnet! Schliesslich ist Bergen die Stadt mit den meisten Regen-Tagen in Europa. Unsere beiden Kühlschränke sind leer. Einkaufen für die nächste Woche ist angesagt. Leider ist der Fischmarkt eher eine Fast Food Meile, daher beschränken wir uns auf einen wunderbaren Fischladen und eine ebenso spezielle Metzgerei mit Käsetheke. Natürlich darf auch Vinmonopolet nicht fehlen. Die Zeit geht schnell voran so kaufen wir im Rückweg zum Schiff auf dem Markt noch Rentierburger take away zum Mittagessen. Schliesslich will Susanne noch etwas shoppen gehen, natürlich im Regen. Schliesslich kommt Sie mit einigen Trouvaillen zurück, doch die Zeit war etwas knapp. Da es immer noch regnet freuen wir uns auf Raclette zum Nachtessen in der Kuchenbude. Gemütlich und bereits erwacht die Partyszene im Hafen wieder. Wir stellen unsere Musik ab.

Fortsetzung folgt.

Tromsø, auf nach Süden

Eidkjosen – Tromsø

Samstag, 3. Juli 2021

Nachdem ich ich bereits am Freitag, ein Tag früher als geplant, angereist war, überraschte mich ein sonniger, warmer Morgen im hohen Norden von Norwegen.Nachdem wir der Silmaril beim montieren des Grossegels geholfen haben, kehrten wir noch beim Eide – Handel ein, einfach der Laden für alles Feine aus Norwegen. Schliesslich verliessen wir kurz nach Mittag Eidkjosen um nach Tromsø zu segeln, wo schliesslich am Sonntag die Reise so richtig starten sollte. Mit mässigen Winden sind wir kurz vor 15.00 Uhr im Tromsø Stadthafen angekommen. Noch die restlichen Einkäufe Bunkern und dann kamen schon Ursula und Alex (Silmaril) zum Apero auf die Cachana. Nach einem feinen Abendessen im Art – Café mussten wir uns von Ihnen verabschieden. Dies taten wir bei einem Glas Rotwein beim Italiener.

Abschied von Eidkjosen
Hafen Tromsø

Sonntag, 4. Juli 2021

Tromsø – Finnsnes

Heute ging es so richtig los unsere Reise, an welcher ich für die kommenden 3 Wochen teilhaben darf. Bereits um 08.30 Uhr sind wir bei Kaiserwetter in Tromsø losgesegelt. Am Anfang fast kein Wind dann ging es aufwärts. Es folgte ein schöner Segeltag durch die nördlichen Landschaften Richtung Süden bei tollem Sonnenschein aber kühlen Temperaturen. Nach 44 SM sind wir in Finnsnes angekommen und liessen den Tag bei einem Grill mit Rentier und gefüllten Peperoni ausklingen nach einem Avocado -Lachs Sashimi.

Mitternachtssonne in Finnsnes

Montag, 5. Juli 2021

Finnsnes – Helløya

Ein ruhiger Morgen bei Sonnenschein, Kaffee und Morgendusche im Segelclub. Eile war keine angesagt. Susanne wollte für Fynn noch ein Ersatztierchen kaufen und die Läden öffneten erst um 10.00 Uhr. So lief Susanne zu Fuss in die Stadt und wir holten sie nach erfolgreichem Einkauf am Hurtigrutenterminal in der Stadt ab. Ein Hochsommertag für den Norden. In kurzen Hosen mit viel Motor- und wenig Segelstunden sind wir 40 SM gereist. Unterwegs an einem Vogelfelsen vorbei, an dem vor allem 3 Fuss Zehen Möwen brüten. Eine grosses Kommen und Geschrei. Nicht weit davon haben wir unsere Bucht gefunden zum Übernachten. Vorbei an einem karibischen Sandstrand können wir an einer Boje in einer „nur für uns Bucht“ festmachen. Natürlich lassen wir noch den Krabbenkorb ins Wasser. Ein wunderbares Nachtessen von zwei von Susanne in einem Streich gefangenen Köhlern rundet den wunderbaren Tag ab. Die Mitternachtssonne verschwindet kurz hinter einem Hügel taucht doch sogleich wieder wieder auf. Susanne uns Chérif geniessen die Nacht, die Tag ist und schlafen an Deck.

3 Zehen Möwen
Die beiden Köhler
Karibik Strand
Einfahrt zur Ankerbucht
Sonnen Auf / Untergang

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Dienstag, 6. Juli 2021

Heløya – Blokken

Der nächste Tag brachte die Ungewissheit, wer oder was ist im Krabbenkorb. Leider wie erwartet nur 1 kleine Krabbe und eine Schnecke. Sie durften ihr Leben behalten. Nach einem Morgenbad bei 18 Grad (der schreibende hielt sich noch zurück) ging es los. Leider bei wenig Wind brachten wir die 41 SM mehrheitlich unter Motor hinter uns. Das Angelglück war uns besser gesinnt, ein Dorsch gefangen. Schliesslich viel der Entscheid nicht nach Andenes zu fahren und somit auch das Wal Watching auszulassen. Die Ankerbucht war nicht dermassen hübsch wie angepriesen. Dafür ein feiner Grill mit Entrcôte und Salat. Natürlich durfte das Shasimi zur Vorspeise nicht fehlen. Schliesslich liessen wir uns die EM Italien  – Spanien nicht entgehen. Forza Italia! 

Der „leere“ Korb
unterwegs

Ankerbucht

Mittwoch, 7. Juli 2012

Blöken – Stamsund

Heute genoss die ganze Mannschaft ein Morgenbad bei 19.8 Grad, es wir immer wärmer? Heute leider wieder sehr wenig Wind. Wir installieren die Fock mit den zusätzlichen Holepunktleinen. Schliesslich scheint die Variante zwischen den Wanten die Beste. Es wird sich zeigen wenn wir wirklich Wind haben werden. Zum Mittagessen gibt es eine Delikatesse gepökelter Rotbarsch, wunderbar. Die Anglerei hat leider nur zu kleinen Köhlern geführt, die Ihre Freiheit wieder erlangt haben. Das Wetter war bewölkt bis leicht feucht. Um 19.00 Uhr sind wir in Stamsund auf den südöstlichen Lofoten angekommen. Wir liegen an einem Restaurants Quai geniessen aber den Abend auf dem Schiff. 

Hafen Stamsund

Donnerstag, 8. Juli 2021

Stamsund – Bodø

Heute verlassen wir bereits die Lofoten und die Überfahrt nach Bodø steht an. Es ist guter Wind angesagt und so freuen wir uns auf einen schönen Segeltag. Um 09.00 Uhr geht es nach dem Morgenkaffee los. Auf einem Anliegerkurs haben wir Wind zwischen 14 und 20 kn. Die Fock bewährt sich prima und wir kommen gut vorwärts. Susanne fühlt sich nicht so ganz wohl. Der Skipper versorgt uns zum Mittagessen mit belegten Knäckebroten. Vor dem Festland frischt der Wind in Böen auf 30 kn auf. Es dauert eine Weile bis wir auf die Idee kommen nur noch unter Fock zu segeln, was dann aber prima klappt. Schliesslich kommen wir um 19.15 in Bodø nach 58 sm an. Doch leider sind alle Gästeplätze besetzt. Schliesslich legen wir am Kopf eines Privatsteges an. In Vorfreude auf ein Nachtessen im Restaurant ziehen wir uns um. Doch leider ist die Türe auf unserem Steg verschlossen. Zurück auf Feld 1, wir kochen auf der Cachana. Es gibt Auberginen Lachs Gratin mit Nudeln und Salat.

By By Lofoten
Hafen Bodø

Freitag, 9. Juli 2021

Bodø – Storvika

Am Morgen ist einkaufen angesagt. und dem Auffüllen des Wassertanks verlegen wir uns an einen Gästesteg, damit wir freien Ausgang in die Stadt haben. Zurück mit drei prall gefüllten Rucksäcken und 2 kg Rekker direkt vom Fischer, beschliessen wir, das Mittagessen auf See einzunehmen, da es schon wieder 13.00 Uhr geworden ist. So bringen wir die 28 sm halb segelnd, halb unter Motor fahrend bei feinem Rekker Essen hinter uns. Ein kleiner Hafen Sandvika war unser geplantes Ziel. Doch leider waren die nur vier Gästeplätze bereits besetzt. So begaben wir uns in die gegenüberliegende Bucht zum Ankern am Sandstrand. Unterwegs hatte Susanne nochmals Angelglück, ein Dorsch und ein sehr grosser Köhler erfreute unseren zukünftigen Speiseplan. 

Reker fein😀
Bodø

Catch of the day
Storvika

Samstag, 10.Juli 2021 – Sonntag 11. Juli 2021

Storvika – Rørvik

Es ist Nordwind angesagt, auf nach Süden in einem grossen Schritt. Nach dem Morgenkaffee und einem Bad bei 20 Grad geht es los zu einer Nachtfahrt nach Rørvik. Am Samstag um 09.00 geht es los. Ursprünglich wollten wir die Küste verlassen und aussen rum segeln. Da es aber bald Böen von 30 kn hatte mit stattlicher Welle haben wir den Plan geändert und sind doch zwischen den Inseln gesegelt.

Samstag, 10. Juli 2021, 14.51 Uhr 66 Grad 33.55 nördliche Breite, wir passieren den Polarkreis Richtung Süden.

Polarkreis

Auf Neptun


Der Nordwind passte und so konnten wir weite Strecken segeln. Über Nacht hatten wir leider zeitweise keinen Wind, dass wir unter Motor fahren mussten. Die Zubereitung des Nachtessens klappte, es gab einen Kartoffel Zuchetti Gratin mit dem gefangenem Dorsch vom Vortag. Die Nachtwachablösungen haben gut geklappt. Am Morgen drehte der Wind auf Ostund dastünde schönes Segeln brachte. Kurz vor dem Ziel war es aber dann soweit, der angedrohte Südwind  und mit ihm der Regen kam. Am Sonntag um 13.00 Uhr sind wir im Hafen Rørvik angekommen, nach 145 sm. So war dann ein Mittagsschläfchen und eine Dusche angesagt. Schliesslich liessen wir den Abend bei einer Dorschelette, in der Küchenbude ausklingen. Der Fussballfinal durfte natürlich auch nicht fehlen, Viva Italia.
Ansteuerung durch den Kanal

Fortsetzung folgt.

Endlich wieder auf der Cachana

Dienstag Morgen, der 29. Juni verspricht ein spannender Tag zu werden! Ist das französische Militärschiff weg oder sind Sie immer noch gelähmt wegen dem Ausscheiden von der EM? Der Mitarbeiter hat versprochen, dass er uns zwischen 8.00-9.00 Uhr anruft ob wir kommen können oder nicht. Punkt 8.00 Uhr sitzen wir zusammen und geniessen unser reichhaltiges Frühstück im Hotel. Die Nervosität steigt. 8.55 Uhr immer noch keine Nachricht. Alex will telefonieren, beschliesst aber zu warten bis 9.00 Uhr. Punkt 9.00 zückt Alex das Telefon um zu telefonieren, während er am wählen ist läutet’s. Ken, der Mitarbeiter ruft an und meldet: «Wir können kommen». Schnell wird ein Grossraum Taxi bestellt, Gepäck bereit gemacht, Taxi ist hier, einladen und weg. In Olavsvern angekommen werden die Schiffe gecheckt, Batterien angeschlossen und geladen, und das Nötigste bereit gemacht. Nach 2,5 Stunden sind wir bereit und die Tore öffnen sich.

Wir fahren unter Motor direkt nach Eidkjosen.

Wir haben um 15.30 Uhr den Kran-Termin mit Ole-Tom um die Masten zu stellen. Ziemlich knapp aber es reicht. Es ist kalt und regnerisch. Ole-Tom ist pünktlich da. Zuerst stellen wir den Mast der Silmaril und anschliessend denjenigen der Cachana. Alles klappt! Gegen 18.00 stehen beide Masten. Die Trimmarbeiten können wir in den nächsten Tagen machen. Noch die Koje betten und dann gibt’s Nasi-Goreng auf der Cachana. Sehr fein und etwas Warmes tut sehr gut. Anschliessend freuen wir uns auf die gemütliche Koje. Kaum liegen wir, fallen uns die Augen zu.

Mittwoch bis Freitag die üblichen Aufbauarbeiten, Reinigen, Reparieren und Einkaufen.

Ahhh und zusätzliche Arbeiten kann man sich auch noch aufhalsen, sodass es einem ganz sicher nicht langweilig wird. Unser 200 Liter Wassertank wird immer im Herbst und Frühling rausgeputzt. Mal mit Tücher mal mit Tesa, nur sollte man das Papiertuch nicht im Tank liegen lassen, ansonsten hat die Pumpe irgendwann ein Ansaugproblem. Zum Glück hat die Coskipperin ihr Maleur rechtzeitig an der Musik der Pumpe erkannt. Wird nicht mehr passieren.

Überraschung: Didé kommt einen Tag früher als geplant. Er hatte auf Samstag einen Direkt-Flug nach Oslo gebucht. Dann wurde Ihm mitgeteilt, dass der Flug völlig überbucht sei und er über München fliegen müsse. Am Donnerstag wurde er angerufen, dass auch dieser Flug wieder überbucht sei und er erst nächsten Dienstag fliegen könne. Was zuviel ist, ist zuviel!!!!! Didé hat reklamiert und nun kommt er zu unserer Freude bereits am Freitag Abend. Der Plan ist am Samstag Morgen noch einige Einkäufe zu erledigen. Es hat in Eidkjosen ein Geschäft mit feinsten Spezialitäten und dort Einkaufen ohne Didé geht gar nicht.

Anschliessend möchten wir nach Tromsø segeln, dort nochmals Tromsø geniessen und Sonntag Morgen geht’s dann los Richtung Süden.

In Norwegen angekommen

Bis bald

die Cachanieros