Hallo, Ihr Alle!
Der 1. Beitrag, etwas verspätet, aber es ist so viel los, dass wir nicht dazu kamen oder einfach zu Müde waren! Wir bitten um Verständnis!
Am 3. Mai steigen wir in’s Flugzeug und fliegen über Frankfurt nach Glasgow.

Anschliessend fahren wir mit unseren 4 schweren, grossen Gepäckstücken mit dem Taxi nach Largs und diesmal ohne Zwischenfälle. Auch der Bezug des uns bekannten Airbnb “Blossom” geht problemlos über die Bühne!

Wir feiern unsere Ankunft mit einem Nachtessen in der Tapas Bar um die Ecke, sehr lecker. Anschliessend runden wir den ersten Abend im Drouthy Neebors Pub ab. Was für ein Erlebnis. Das Pub ist pumpenvoll und die Stimmung ausgelassen und sehr laut. Es spielen Glasgow Rangers gegen Heart of Midlothian ( Edinburgh). Endresultat 1:2 Wie zu erwarten war, gehen nicht alle gut gelaunt nach Hause. Uns jedoch betrifft dies nicht und wir schlendern zufrieden ins Blossom.
Nächsten Morgen fahren wir nach Fairlie Quai und begrüssen die Mitarbeiter der Werft. Natürlich besichtigen wir umgehend die Cachana. Soweit alles bestens, juhu.

Der Mast steht auch schon! Ben, der Rigger, teilt uns mit, sobald die Cachana in Largs sei, er noch den fein Trimm ausführen werde. Wir buckeln die schweren Taschen über die Leiter auf’s Schiff und nun wird eingeräumt, gereinigt, Propeller geschmiert und diverse Arbeiten ausgeführt. Am Abend spazieren wir zu Fuss nach Largs zurück.

Heute gehen wir zum Italiener essen, auch sehr fein.
Schon ist es Dienstag morgens. Die Cachana soll um 13.00 Uhr ins Wasser. Das Wetter ist trocken und sonnig mit wenig Wind, aber kalt. Der Mechaniker soll noch ein paar kleine Arbeiten am Motor ausführen, aber der ist nicht da! Nach telefonischer Nachfrage wird uns mitgeteilt, dass er leider erst um 14.00 Uhr kommen kann. Um 14.00 Uhr soll bereits das nächste Schiff gewassert werden. Um 13.50 hängt die Cachana in den Gurten über dem Wasser und wartet auf den Mechaniker.

Zu unserem Erstaunen wird niemand nervös und regt sich auf oder reklamiert! Die Werftmitarbeiter werden während der Wartezeit mit Schokolade versorgt! Um 14.30 kommt der Mechaniker und macht sich gleich an die Arbeit. Ein tolles Gefühl. :-)) Die Cachana schwimmt und wir tuckern von Fairlie Quai raus. Draussen auf See, lassen wir uns treiben und stossen mit einem Glas Weisswein an.

Dann fahren wir Richtung Largs Marina welche wir anfunken. Sie weisen uns einen Platz zu welchen wir auch problemlos finden. Nun weiter reinigen, einräumen, waschen und die Cachana segelbereit machen. Am Abend gehts heute wieder zu Fuss nach Largs. Wirklich ein schöner Spaziergang.



Heute ein Thai Abendessen, welches wir auch sehr geniessen. Kochen auf der Cachana ist leider noch etwas problematisch. :-))
Mittwoch morgen geht Chérif direkt zum Segelmacher bei welchem wir unsere 2 Segel überwintert haben. Der Skip kommt und kommt nicht. Was ist denn da los? Nach gefühlt 1 Stunde kommt er mit nur einem Segel zurück. Sie finden das Grosssegel nicht. Mhhh wir drehen (noch) nicht im roten Bereich und sind optimistisch. Der Tag vergeht mit weiter einräumen, waschen, vorbereiten und vor allem die Installation des neuen Inverters vorbereiten. Gegen Abend noch kein Segel in Sicht. Mhh wir sind noch immer (voll) entspannt. Essen, heute noch einmal in der Tapas Bar.
Donnerstag morgen machen wir Einkäufe, finden einen ausgezeichneten Fischladen und können nicht widerstehen. Auch der Home Hardware gibt einiges her und erst Morrisons. Wir brauchen einen Taxi um in die Marina zu kommen.

Kaum angekommen, die wunderbare Überraschung. Unser Grosssegel wurde gefunden. Eine falsche Nummer hat das ganze Durcheinander verursacht. Um 14.00 kommt nun auch Ben um dem Rigg den letzten Schliff zu geben. Am Spätnachmittag fangen wir an einen neuen Inverter (Wechselrichter)einzubauen. Kabel werden verlegt, Löcher gebohrt, an die Batterien angeschlossen und weitere Kabel verlegt. Irgendwann gegen 22.30 gibts dann endlich das lang ersehnte Thuntatar.

Die eine ist müde und geht zu Bett. Der andere verlegt unermüdlich weiter.

Morgen mehr.
Also heute morgen wird es ausprobiert. Nespresso Café ohne Landstromanschluss. Klappt bestens. Ist wohl eine grosse Belastung für die Batterien aber alles im grünen Bereich. Cool. Gegen Mittag sind wir und die Cachana bereit zum Auslaufen! Wettervorhersage berichtet von trockenem Wetter mit leichten Winden, wechselhaft mit Wolken und Sonne, aber kalt. Wir legen ab,

ziehen das Grosssegel und die Genua, dann werden noch die Reffs kontrolliert und das 3. eingezogen. Alles bestens!


Wir segeln zur Aran Insel nach Lamlash wo wir an einer Boje festmachen. Wunderschön! Natürlich wird der Grill herausgeholt

und zuerst ein Pfännchen mit Jakobsmuscheln als Vorspeise zubereitet.

Anschliessend etwas Lachsforelle mit Bratkartoffeln und Broccoli! Köstlich!

Nun aufräumen und müde in’s Bett. Schliesslich müssen wir früh aufstehen! Morgen möchten wir mit Nordwind zu dem ca. 60sm entfernten Bangor (Irland) nähe Belfast segeln. 6.30 Uhr geht der Wecker los. Wir testen nochmals erfolgreich unseren Inverter, es funktioniert einwandfrei und nach 4 Café geht’s dann los!

Weniger Wind als angesagt aber wir bleiben ruhig die Cachana läuft immer noch mit knapp 5kn. Der Skip will unbedingt an der kleinen Insel Ailsa Craig vorbei segeln, nur ein kleiner Umweg, sagen die Einen. :-))

Die Insel Ailsa Craig ist eine wichtige Insel für den Curlingsport, denn der Granit von der Ailsa Craig ist der härteste und der Wasser undurchlässigte Granit auf der Welt. Und damit der geeigneste Granit für die Curlingsteine. Wer mehr darüber wissen möchte kann da mehr nachlesen. https://de.wikipedia.org/wiki/Ailsa_Craig
An der Insel vorbei mit viel ho-ho!! Mit leicht steigender Windkraft läuft die Cachana immer schneller. Bald wird das 2. Reff eingebunden und auch die Genua verkleinert. Wir surfen Nordirland entgegen!
Juhu , wir werden von Delphinen empfangen.

Immer wieder ein emotionaler Moment. Die Wellen werden immer höher

und wir haben ein ungutes Gefühl um in Bangor (im Süden der Bucht gelegen) einzulaufen. Der Hafen ist wohl gut geschützt aber wir müssten Quer zur Welle im Hafen einlaufen. Wir segeln lieber noch 4sm weiter nach Carrickfergus, dass im Norden der Bucht liegt.

Dort festgemacht spazieren wir zum Hafenmeister, bezahlen den Hafenplatz und gehen ins Restaurant Windrose. Auf der Terrasse, welche völlig windgeschützt ist, geniessen wir unter Sonnenstrahlen ein feines Guinness. Dann zum Schiff und die Bordfrau zaubert ein sehr feines Nachtessen. Salat, Sole auf einem Lauchbeet mit Reis, mmh! Fein!
Nächsten Morgen weckt uns wieder der Wecker. Der Wetterbericht hat immer noch Nordwind angesagt. Leider etwas weniger aber genügend für die Cachana. Wir möchten sehr gerne nach Isle of Man segeln.

Die Wettervorhersagen melden für Dienstag bis Donnerstag starke Winde, somit hätten wir schön Zeit die Insel zu erforschen. Die Frage lautet, sollen wir nach Peel (ca. 50sm) oder nach Douglas (74sm)? Beide Häfen haben ein Gezeitentor. Die Tore werden nur 2 Std. vor + bis 2 Std. nach Hochwasser geöffnet. Somit müssen wir rechtzeitig dort sein. Peel ist der Hafen der uns etwas mehr gefällt (klein + charmant), Douglas, (grösser, geschäftiger) dafür bessere Ausgangslage für die weitere Fahrt Richtung Süden. Es hat deutlich mehr Wind als prognostiziert, somit kommt Douglas immer mehr ins Visier! Wir halten Kurs auf Douglas. Aber plötzlich bekommen wir viel Gegenstrom, der nach den Stromtabellen nicht sein sollte. Langsam wird es Zeitlich knapp für Douglas und wir korrigieren den Kurs nach Peel. Nahe Peel funken wir und erhalten die Anweisung in der Bucht vor dem Hafen eine Boje zu nehmen und zu warten. Sie melden sich wenn Sie das Tor öffnen. Gesagt getan, aber die Wellen laufen in die Bucht rein die Cachana tanzt sehr unangenehm in der Welle. Sie macht dann auch einen Vortrieb und schlägt an die Boje an, so dass wir den Festmacher verlängern müssen.

Zum Glück meldet sich die Marina bald und meldet, dass das Tor jetzt geöffnet wird und wir sollen hinter den anderen 2 Segelbooten einfahren und am langen Pantoon festmachen. Wir fahren hinter denen rein und fahren langsam zum langen Pantoon.

Doch kurz davor stecken wir auf Grund. Nach Rückfrage über Funk wurde uns mitgeteilt, dass es ja nur Schlick sei, aber falls wir möchten würden Sie uns einen Liegeplatz mit 4m Tiefe zuweisen. Wir wollen!! Mit viel Rückschub sind wir dann aus dem Schlick gefahren doch plötzlich hat der Propeller kurz geknattert (vielleicht ein kleines Holzstück)? Der Skip geht natürlich sofort vom Gas. Nach nochmaligem Versuch mit weniger Gas war soweit alles gut, bis auf den Moment wo er nochmals mehr Gas gibt. Nun fällt der Motor von den Touren. Mit weniger Gas läuft alles wie am Schnürchen und wir parken mit genügend Tiefe ein. Wir sind hungrig, hundemüde und mögen nicht mehr kochen. Wir schauen im Netz nach und finden gleich gegenüber ein Indisches Restaurant mit vollen 5 Punkten bewertet. Die Rezenssionen hören sich sehr gut an. Also laufen wir rüber und erhalten den letzten Tisch.


Wir sind gleicher Meinung 5 Punkte voll verdient. Bedienung sehr nett und hilfsbereit! Für Susanne das erste Indische Lokal, welches klar auf der Menu Karte glutenfreie Speisen definiert und die Mehrzahl der Speisen auch glutenfrei sind! Das Essen war ausgezeichnet!
Am nächsten Morgen suchen wir den Hafenmeister auf, um uns anzumelden. Auch um nachzufragen, warum Sie uns einen Platz anweisen mit zu wenig Wassertiefe für die Cachana. Wir haben gleich gespürt, dass es Ihm gar nicht wohl war, als er das hörte und er entschuldigte sich für das Passierte! Er erklärt uns, dass die Toröffnungen und die Platzzuweisungen von einer zentralen Stelle in Douglas gemacht werden. Auch haben wir Ihm vom gestrigen Malheur erzählt und gefragt, ob er einen Taucher kennt um den Propeller zu kontrollieren. Leider ist das knapp 10° Wasser etwas zu kalt für den Skip!!! Der Hafenmeister hat sich gleich bemüht und hat jemanden gefunden der am Mittwoch 8.30 Uhr tauchen wird. Wir sind sehr gespannt!
Nun geht’s auf Entdeckungsreise.



Nach grossem Studium des Busfahrplans finden wir die Busstation mit dem richtigen Bus nach Ramsey. Von dort möchten wir einen Anschlussbus nehmen nach Bride und von dort eine Wanderung zum ca. 5km entfernten Leuchtturm Point of Ayre, an der nördlichsten Spitze der Insel, machen.

In Ramsey angekommen erkundigen wir uns am Schalter der Busstation mit welchem Bus wir nach Bride fahren können. Seine Antwort, was wir dort möchten und ob wir zurück wollen. Wir erklären Ihm unseren Plan. Er teilt uns mit, dass der Bus in einer Minute fahren würde. Dann würde der Bus uns nach gut 2 Stunden, um 15.00 Uhr am gleichen Ort wieder abholen. Oh etwas sportlich!! Schaffen wir schon. Als wir wieder aus der Station laufen kommt ein kleiner Bus angefahren der uns erwartet! Wir sind alleine im Bus. Er fährt uns durch eine wunderschöne Gegend, nur…… er fährt an Bride vorbei und wir bemerken, dass er Richtung Leuchtturm fährt . Wird wohl nix mit unserer Wanderung und wir stellen schnell fest, dass es auf der Strasse wahrscheinlich auch nicht so schön ist zum Wandern. Etwa 200m vom Leuchtturm hält der Bus und wir steigen aus. Es gibt den alten Leuchtturm,

dann ein kleines Gebäude mit 2 riesigen Nebelhörnern und der neuere höhere Leuchtturm welcher noch in Betrieb ist. Wir spazieren dem wunderschönen Strand entlang, welcher aus tausenden feingeschliffenen, flachen, farbigen Steinen besteht.

Natürlich ist Susanne am Steine sammeln. Wir beobachten div. Vögel und eine Robbenkolonie.

Dazu geniessen wir unseren mitgebrachten Weisswein.


Punkt 15.00 Uhr steigen wir im selben Bus ein und wir werden mit wunderbaren Musik nach Ramsey gefahren. Dort flanieren wir noch.

bis uns um 16.10 Uhr der Bus zurück nach Peel fährt. Nun am Hafen ein feines Krabbenbrötchen und schon gehts los auf den Peel Hill.
Eine wunderschöne Aussicht auf das Peel Castle

und die nahe Umgebung empfängt uns.


Der “steile” Aufstieg hat sch gelohnt. :-)) Etwas Zucchetti, Fleisch vom Grill und der Rest Lauchreis gibts zum Znacht. Einige Schreibarbeiten werden erledigt und nun gute Nacht.
Am Dienstag morgen nehmen wir den Bus nach Douglas. Dort ausgestiegen spazieren wir zum Hafen und stellen fest, dass unsere Entscheidung nach Peel zu segeln die richtige war. Douglas gefällt uns auch, aber!

Eine Stadt mit schönen und prachtvollen Gebäuden, einer grossen Einkaufsmeile mit vielen kleinen bis mittelgrossen Geschäften und einer grosszügigen Promenade dem Meer entlang!

Entsprechend aber viel Verkehr und hohem Lärmpegel. Nahe dem Hafen hat es eine Dampfbahn die Douglas mit Port Erin verbindet.

Leider fahren die am Dienstag nicht! OK, wir spazieren weiter zum Summerhill fairy glen, ein wunderschöner Spaziergang durch einen Feen Wald !

Nun weiter zur Strassenbahn Station, welche von 1893 von Douglas nach Ramsey fährt.

Dies lassen wir uns nicht entgehen und geniessen die einstündige Fahrt

durch eine wunderschöne, abwechslungsreiche Landschaft.

Von Ramsey mit dem Bus zurück nach Peel.
Ende Mai beginnt das Isle of Man TT (Motorradrennen), das seit 1907 veranstaltet wird. Die Vorbereitungen sind voll im Gange. Auf der Busfahrt sehen wir, dass in vielen Kurven bereits Matten am Strassenrand aufgestellt sind.


Es soll das älteste, gefährlichste und umstrittenste Motorradrennen der Welt sein. Wer mehr darüber wissen möchte kann unter https://de.wikipedia.org/wiki/isle_of_Man_TT nachlesen. Gerne hätten wir das mal erlebt aber so lange warten….. obwohl uns Isle of Man sehr sehr gut gefällt. Den heutigen Abend verbringen wir mit schon lange wartenden dringlichen Schreibarbeiten :-))
Mittwoch früh wir sind wach! Vielleicht weil der starke Wind durch die Takelage pfeifft! Oder weil der Taucher um halb 9 kommen soll. Immerhin könnte das Ergebnis unsere Reisepläne verändern! Beim Café spüren wir auch, dass die Cachana mehr in Bewegung ist als es sollte. Hat sich vielleicht eine Leine gelockert? Susanne will zu den “Showers & Amenities”, ist doch nett geschrieben, bei uns heisst es Duschen und Toiletten! Im vorbeigehen will sie die Festmacher der Cachana kontrollieren. Der Skip beginnt mit der Auswechslung der USB-A Steckdosen, neue leistungsstärkere USB-A+C Kombidosen. Als die Skipperin zurückkommt sagt sie, dass die Festmacher, welche angebracht worden sind, in Ordnung seien. Nach Überlegen meint der Skip, vielleicht sollen wir versuchen den Backbord Festmacher zu straffen (Die Cachana liegt Rückwärts parkiert in der Box gegen den Wind). Die Bordfrau antwortet auch gleich, da ist keine!!!! Schnell sind wir raus und ergänzen den fehlenden Festmacher!!! Pünktlich um halb 9 klopft es an der Bordwand. Der Taucher ist da und der Skip geht gleich raus um Ihn zu begrüssen. Er stellt fest, dass Sie mit einem RIB-Boot zu 5. da sind. Der Taucher fragt auch gleich ob ich auf Ihr Boot kommen wolle, da kann ich auf dem Bildschirm gleich mitschauen!

Wow, das sind Vollprofis! 2 Taucher machen sich bereit, beide haben Trockenanzüge von der dicken Sorte an. Auf dem RIB-Boot ist ein Kompressor, welcher mit dicken Schläuchen am Helm verbunden sind, also keine Tauchflaschen! Am Helm sind Kamera, Lampe und Headset montiert. Sie können miteinander sprechen.

Alles wird genaustens getestet. Dann springt der eine ins Wasser der andere bleibt. Er würde erst reinspringen, wenn etwas ausser Plan käme. Das Unterwasser der Cachana wird genaustens von Vorne nach Hinten kontrolliert. Der Skip schaut gebannt auf den Bildschirm, alles ist gut erkennbar! Bald ist Entwarnung, alles Gut! Nun kommt die Frage was wir schuldig sind. Sie verneinen, wir müssen nichts bezahlen. Nachgefragt, teilt er mit, dass sie von der Douglas Marina angestellt sind für Unterwasserarbeiten! Da die Organisation an der ganzen Sache durch die falsche Platzanweisung involviert ist, müssen wir nichts bezahlen. Schon sehr nett und freundlich. Mit der Übergabe von Schokolade und etwas Trinkgeld waren alle Beteiligten aber sehr glücklich! Gegen Mittag war dann auch der Skip fertig mit dem Einbau der neuen Dosen. Die Nachricht, dass alles OK ist muss gebührlich gefeiert werden! Wir stossen mit etwas Prosecco an und geniessen die geräucherte Lachsforelle, welche wir in Largs beim Fischhändler ergattert haben. Sehr lecker! Auf der Suche nach einem Geschäft, welches frischen Fisch verkauft, sind wir bis jetzt hier in Peel gescheitert. Kann eigentlich gar nicht sein mit den vielen Fischerbooten. Wobei wir bis jetzt keinen gesehen haben welcher rein oder raus fährt. Susanne findet im Netz, dass es hinter dem Hafen eine Fischverabeitungs Industrie hat und dort könne man hervorragenden Fisch und Krustentiere kaufen. Wir spazieren hin und sehen, dass da mehrere Firmen angesiedelt sind. Alle haben was mit Fisch zu tun. Leider ist das ganze Gelände eingezäunt und beim grossen Eingangstor hat es eine grosse Tafel, dass nur berechtigte Personen in das Gelände rein gehen dürfen. Einen Laden sehen wir weit und breit nicht. Auch sehen wir keine Menschen die wir fragen können. Aber so schnell aufgeben wollen wir nicht. Siehe da, es fährt ein grosser Lastwagen raus. Ich schaue den Chauffeur fragend an und er hält doch tatsächlich. Wir fragen gleich ob wir hier irgendwo frischen Fisch kaufen können? Er lacht und sagt er müsse schnell den Lastwagen auf die Seite stellen, dann zeige er uns wo. Er führt uns ins Gelände und wir marschieren in eines der Gebäude. Dort sind diverse Arbeiter am Fisch verpacken. Wir haben eine grosse Auswahl und müssen uns etwas beherrschen damit wir nicht zuviel kaufen. Die Leckereien, ein bisschen Sole, Wolfsbarsch, Scallops und Kneepers (Krabbenscheren) werden im Kühlschrank der Cachana versorgt. Nun spazieren wir weiter, nicht vorher noch etwas Schokolade vorbei gebracht zu haben. Wir stemmen uns gegen den Wind zur Ausfahrt des Hafens. Wir möchten die Wildheit des Meeres in der Bucht bei dem starken Wind begutachten.

Eindrücklich, klar dass kein Boot den Hafen verlässt. Anschliessend ins House of Manannan (Museum).

Manannan ist bekannt als der keltische Meeresgott, Herrscher des Jenseits und Beschützer der Isle of Man. Wer mehr darüber lesen möchte siehe unter https://de.wikipedia.org/wiki/Manannan Das Museum gefällt! Es ist toll und spannend aufgebaut.


Die 2 Stunden gehen im Fluge vorbei, 16.30 Uhr ist Schluss! Hätten wir wohl etwas mehr Zeit einrechnen müssen. Anschliessend besuchen wir die Kathedrale.

Eine Kathedrale mal anders nicht so gross aber lebendig! Drinnen ein Anschlag für diverse Konzerte und Anlässe. Wir bemerken einen Tisch mit grossen Suppentöpfen und eine kleine Küche! Einfach anders, aber toll! Dann geht’s noch durch’s Zentrum in’s Pup!

Jetzt auf’s Schiff und bald besprechen wir unser leckeres Nachtessen und heute Abend steht endlich die Veröffentlichung unseres Blogs an!
Tschüss bis zum nächsten Blog Cachanieros




















































































































































































