Weiter geht’s ganz gemütlich…….

Helsingborg, Donnerstag 2. September:

Helsingborg




Nachdem ich mich von Nadine und Alex verabschiedet habe, gehe ich Einkaufen und retour zum Schiff. Ein spezielles Gefühl, plötzlich so alleine an Bord zu sein. Meine Coskipperin ist am 27.8 kurzfristig nach Hause geflogen und kommt am Samstag den 4.Sept. in Kopenhagen wieder auf die Cachana zurück.
Abends mache ich es mir einfach. Spaziere an der sehr belebten Promenade dem Hafen entlang und gehe in einem gemütlichen Restaurant auf der Terrasse etwas essen.
Freitag Morgens geht’s los. Das Ablege Manöver klappt bestens. Ich motore raus dann Grossegel rauf. Es sind nur 8 sm bis zur Insel Ven und ich geniesse die Fahrt in vollen Zügen. Der letzte Platz seitlich an der Mole scheint für mich reserviert zu sein, im Hafen von Norreborg. Den Ankunftsdrink lasse ich mir nicht nehmen. Doch kaum sitze ich an der Sonne und nippe an meinem Drink, kommt der Hafenmeister und meint, ich soll 50 cm nach vorne verlegen, ich sei zu Nahe an der Einfahrt. Ok habe dies gleich ausgeführt, obwohl meine Bugspitze nur noch ca. 20cm entfernt war, von dem vorderen Schiff. Nach getaner Arbeit schlürfe ich weiter an meinem Drink, und schaue zu wie das übernächste Schiff seinen Platz verlegt. Ich bin noch nicht zur Hälfte bei meinem Drink angelangt , so kommt der Hafenmeister Ziel gerichtet auf mich zu. Er hat für mich einen viel besseren Platz. Den übernächsten Platz, welcher frei geworden ist und ich solle unbedingt umgekehrt festmachen, dann habe ich den wunderschönen Sonnenuntergang vom Cockpit aus.
Wo er recht hat hat er recht. Also nochmals Ablegen und dann Anlegen, festgemacht und Drink fertig trinken. Anschließend zum gegenüber liegenden 3 km entfernten Hafen gewandert und zurück, schön und knapp den roten Sonnenuntergang erwischt.


Nächsten Morgen ablegen Gross und Fock gezogen. Und geniesse eine zügige Überfahrt nach Kopenhagen. Ich will im Sportboothafen, Rundhafen, festmachen ist aber voll. In der hinteren Ecke hätte es noch einen Platz, aber so verschachtelt, dass nur ein kleines Boot reinkommt. Ein Schwede winkt, er helfe mir, und wir haben gemeinsam die Cachana in den Platz reingehangelt. Kaum fertig festgemacht ist mein Schatz angekommen. Freude ist gross.

Wir geniessen den Abend in Kopenhagen in einem feinem veganen Restaurant.
Sonntag Morgen wird eine feine Bäckerei aufgesucht, ein paar Naschsachen und ein feines Brot gekauft, leider nur für den Skipper.

Rückweg über Nyhavn mit Apero an der Sonne. Jetzt auch Skipperin glücklich. Frühen Nachmittag auslaufen und segeln nach Skanør (Schweden). Ein idyllischer Ort. Wir beschließen, dass wir am nächsten Tag hier bleiben. Am nächsten Morgen mieten wir Fahrräder und gehen auf Entdeckungs-Tour. So stehen wir auch unser erstes Mal auf einem Golfplatz. Wir genehmigen uns einen Drink auf dem Green und sehen den ambitionierten Golfern zu.


Sehr sehr schön, hat sich gelohnt.

Dienstag Morgen geht’s weiter. Wir Segeln, mit nicht all zu viel Wind wieder nach Dänemark. Dabei begleitet uns der Fridolin?

Wer weiss. Jedenfalls einfach wunderbar..

Angekommen ankern wir in der Fakse Bucht. Idyllisch und einfach nur schön und einen feinen Bordgrill gibt’s dazu, was will man mehr. Ahh doch, die frisch eingekauften Makrelen gibts als Sashimi, Didé sei Dank.


Mittwoch segeln wir weiter in die dänische Südsee. Dann in die Fahrstrasse Richtung Møn. Ist schon ein etwas mulmiges Gefühl, wenn die Tiefe durchwegs zwischen 3 m und 1.70 m liegt. Aber der Skip hat alles im Griff. Wir ankern zum Mittagessen just neben dem Fahrwasser und geniessen den ausgezeichneten Lachs zum Zmittag.

Weiter gehts eher unter Motor als unter Segel, jä nu, was solls. Wir Ankern bei sehr schönem Wetter östlich von Tærø mit Sicht auf Sonnenuntergang. Einfach zum geniessen.


Donnerstag geht’s weiter. Wir segeln 25sm weiter Richtung Westen und lassen den Anker westlich von Femø fallen. Auch hier volles Programm mit Sonnenuntergang und Grill. Einzig sobald die Sonne weg ist müssen wir uns warm anziehen, unglaublich die Temperatur Differenzen.
Freitag segeln wir zum Teil unter Gennaker nach Omø. Die Insel gefällt uns sehr. Deshalb bleiben wir am Samstag liegen. Waschen was das Zeug hält und erkunden die Insel mit den gemieteten Fahrrädern. Nur müssen wir einen grossen Teil der Strecke die Fahrräder schieben, da der reizvolle Weg, den wir ausgesucht haben mehrheitlich mit Sand und Kies ausgestattet ist und unmöglich zum befahren ist.

Aber trotzdem sehr schön. Da morgen genug Wind angesagt ist, wird noch die Genua mit der Fock ausgetauscht und morgen soll es Richtung Bagenkop gehen.

Bis bald

Cachanieros

One thought on “Weiter geht’s ganz gemütlich…….

  1. Hoi mitenand Tönt ja wunderbar. Wir sind zur Zeit auch at sea in Polace/Kroatien. Geniessen herrliche Segeltage und einfach eine gute Zeit – wie ihr. LG Ernst

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.