Mit Didé von Stavanger nach Oslo

Nach einer kurzen Nacht freue ich mich die beiden Seefahrer bereits um 08.30 in Stavanger begrüssen zu können. Die Cachana, meine Heimat für die nächsten beiden Wochen, finde ich auf Anhieb.

Stavanger

Doch von Susanne und Chérif nichts zusehen? Nach Nachfrage per SMS sehe ich beide schon auf mich, bzw. das Schiff zulaufen. Nach einem herzlichen Empfang ist Einkaufen und der Besuch der grössten Jahresparty in Stavanger, der Foodparty, angesagt. Natürlich enden wir an einem Bartisch bei einer Seafoodplatte. Ausgezeichnet.

Am frühen Nachmittag ist Auslaufen angesagt wir segeln zur Insel Rott. Fischen während der Fahrt: Rundwurf -> Angel Wurf in Fahrtrichtung auf Backbord, Durchschuss Genacker, Hacken auf Steuerbord im Wasser.

Die Fische liessen sich nicht verwirren und Bissen nicht an. In Rott machen wir an der Boje fest in einer kleinen Bucht bei ein paar Häusern. Bald kommt ein Ruderboot auf uns zu mit netter Einladung zur Inselparty, in einer alten Sägemühle. Dort wird ein Fischbuffet vom Feinsten aufgetischt mit Aquavit?. Wir lernen Land und Leute kennen ein super Abend. Als Abschiedsgeschenk bekommen schliesslich noch eine Seite geräuchten Lachs?.

Am Sonntag ist früh Aufstehen angesagt es geht bei bestem Segelwetter und ☀️ nach Süden, nach Løvägodden, einer tiefen Bucht mit sehr schöner Umgebung. Wir ankern schwojend. Dies war der „Fisch“ Tag??. Am Abend kam es besser in der Bucht, Susanne und Chérif sind zum Fischen mit Resi ausgefahren und sie kamen mit zwei Köhler zurück, welche sofort zubereitet und verzehrt wurden.

Montag Regentag, beim Frühbad mit 17.6 Grad hielt sich Regen noch zurück. Ansonsten 1 Tag Motorboot mit viel Regen ohne Wind. Eine hübsche kleine Bucht haben wir zum Übernachten gefunden, mit Buchtenkino: ein Schwede hat eine Stunde lang versucht am Stein anzulegen. Wir sind in Ytra auf der Insel Hidra.

Am Dienstag wars Susanns grosser Tag! ??? Drei Makrelen und ein Dorsch. Ich freute mich über die grossen Kugelaugen vom Dorsch schon beim Ausnehmen. Die kleine Makrele schlug ich vor zu Shasimi zu verarbeiten! Da dies noch nicht so bekannt war musste Wikipedia helfen. Makrele ist Shusi Fisch steht da!

Da der Kleine so gut schmeckte musste dann auch noch ein Grosser als Shasimi herhalten. Am Abend machten wir bei der Vestre Seli Gästebryggen zuerst längsseits fest.

Noch während dem Ankunftsdrink hatte der Kiel Grundberührung, was uns zum Anlegen mit Heckanker zwang. Grill auf dem schönen Holzsteg mit Sitzbänken und Tischen schlossen den wunderbaren Tag ab.

Mittwoch Morgen war entsorgen in Korshavn angesagt. Kurzer Stop mit Blitzeinkauf und Glace.? Bei schönem Wetter ging es nach Dyrestad. Der kleine Hafen war ziemlich voll, doch könnten wir uns an der Aussenmole dazwischenmogeln. Mit Heckboye an der Mole angemacht. Kaum fertig, kam der erste unfreundliche Norweger den ich kennengelernt habe und erklärte uns dass das seine Privatboje sei. Also mit Resi Heckanker ausbringen. Abendgrill auf den Steinen.

Am Donnertag Morgen war das Wetter ein wenig feucht. Susanne hat mit Ihren Pfiffen gerade noch unseren Hafennachbarn mit Motorboot zurückpfeifen können, der mit seiner Familie auf Besuch in die nächste Bucht gehen wollte. Wir hatten die Festmacher über Kreuz mit ihm und brauchten ihn daher zum Ablegen. Beim Losmachen eine Stunde später sind wir dann mit dem Kiel in einer Leine hängengeblieben. Zum Glück hatte unser Motorbootfahrer seinen Freund mit 10 PS Dingi dabei der uns freischleppen konnte. Die Ausfahrt aus der Bucht war etwas feucht, Spritzwasser, die Wellen bäumten sich etwas auf und man konnte nur mit Motor gegenan durch die schmale Ausfahrt. Mittagshalt vor Anker in einer Bucht. Nach dem Imbiss kam ein kleines Boot mit klingelnder Schiffsglocke auf uns zu. Was war das? Glaceschiff?, zwei nette junge Girls auf Glaceverkauf, wer kann da widerstehen?

Abends in Kapellōya mit Heckanker an Stein.

Eine mittelgrosse Bucht mit schmaler Einfahrt. Sehr beliebt, darum waren wir alles Andere als allein. Ein netter ??, Nachbarlieger war dann sogleich zu Stelle mit Ausflugstips. Mit Resi quer über die Bucht zur Festungsinsel Helgōya. Im 2. Weltkrieg von den Deutschen mit Kriegsgefangenen gebaut. Sie diente zur Küstenverteidigung. Die kleine Wanderung führte zum Gipfel der Insel mit den Befestigungsanlagen und nebenbei konnten wir die super Aussicht über die unendliche Inselwelt bei einem kleinen Apero aus dem Rucksack geniessen. Etwas spät zurück auf der Cachana entschlossen wir uns direkt auf dem Schiff zu grillen. Unser freundlicher Norweger, der übrigens Deutsch sprach hat uns schliesslich noch zu einem Glas Wein auf das Motorboot seines Freundes eingeladen. Ein Umtrunk in netter Runde mit vielen guten Tips.

Am Freitag geht es etwas früher los, wir haben einen leeren Weinkeller und auch das Gemüse und der Salat geht zu Ende.

So segeln wir nach Kristianssand, wo wir ein wenig später ankommen als gedacht. Nach doppeltem Einkauf im Vinmonopolet und im KIWI liessen wir uns ein feines Mittagessen am Fischmarkt nicht entgehen. Natürlich war Wasser tanken und Schiff abspritzen auch noch angesagt. So kam es, dass wir etwas spät loskamen und daher eine Bucht in der Nähe anliefen wo wir am Stein anlegten. Auf der Insel Stokken Süd. Zum Grillen war es eine Kletterpartie, dafür wurden wir mit Sonne und einer wunderbaren Aussicht verwöhnt.


Samstag Morgen war Regen angesagt und wir wollten erst gegen Mittag los. Leider hat aber der Heckanker nicht gehalten, was dann im leichten Nieselregen zum schnellen Ablegen führte. Es folgte eine schöne Fahrt durch die Schären wo wir all die schönen Häuser bewundern konnten. Nach Mittagsstop vor Anker und wieder ein wenig mehr Regen erreichten wir die einsame Bucht
Bjørkøy, wo wir schwojend ankernd auf die Abendsonne warten. Die ☀️ zeigte sich sehr kurz, doch für den Grill reichte es und pünktlich zum Nachtessen stand die Küchenbude und auch der ? kam wieder.

Am frühen Sonntag Morgen schien die Sonne, doch bei unserm Frühbad bei 17.8 Grad hat sie sich leider schon wieder zurückgezogen. Wir hatten 34 Nm vor uns und hatten den Wind genau auf die Nase. So gab es leider eine Motorbootfahrt mindestens am Anfang. Am Nachmittag dreht der Wind günstig und wir kommen zum Segeln. Leider verfolgt uns eine Regenwolke, die sich vor der Ankunft in Lingør auf uns ergiesst.

 

Wir machen am Steg der Segelmacherei fest wo wir von drei Schweizer Girls begrüsst werden die an den internationalen Gymnastikwettkämpfen waren. Es ??? weiter. Es ist sehr nett ein kleines Restaurant mit Segelshop. Die Liegebühren toppen allerdings alles. Wackelsteg für 300 NKR. Wir haben gar keine Lust bei diesem Wetter auf weitere Erkundungen zugehen. Und entschliessen uns zu einem Raclette in der Küchenbude. Die Nacht ist etwas unruhig, wovon ich aber wie immer nicht viel merke.

Montag, heute stehen 33 Meilen an. Mit super Wind mit bis 20 Knoten machen wir allerdings eine schnelle Fahrt, ein wunderschöner Segeltag mit einer zeitweise etwas fiesen Welle. Wir haben die Bucht Krukodden ausgesucht als Ziel, nach Möglichkeit zum Ankern am Stein. Ein kleiner Holzsteg ist von einem kleinen Motorboot belegt. Ein Versuch daneben an einen Stein anzulegen führt leider zu einem kleinem Touchee mit einem Unterwasserstein. Nach weiterer Suche nach einem Platz finden wir etwas daneben den Steinzugang, ohne Grundberührung. So dem Grill an Land nichts mehr im Weg.



Dienstag, 1. August 726 Jahre Eidgenossenschaft. Nach einem Frühbad steht uns wiederum ein wunderbarer Segeltag bevor. Als Ziel für die Feierlichkeiten haben wir uns einen kleine Hafen oder eine vor Südwinden geschützte Bucht ausgesucht, da die 20 Kn auch nachts weiterhin stehen sollten. Nach guter Fahrt holte uns dann kurz vor dem Zeil leider die Regenfront ein. Zum Hafen mussten wir ein ungenau kartografiertes Gebiet durchqueren. Beim Einrollen der Genua ist es dann leider passiert, da Rollerseil hatte sich verklemmt, sodass wir die Genua auf Deck bergen mussten. Die Besichtigung der Bucht machte uns nicht glücklich, da der Windschutz sehr begrenzt war. Also auf zum Hafen, der gerade um die Ecke lag. Doch leider auch hier Pech, alle Plätze belegt. So entschlossen wir uns weiterzusegeln. Kaum ein Meile weiter entdeckte doch Susanne eine Gästebrygge an einer steilen Felswand. Nur ein anderes Segelboot lag dort, beste Voraussetzungen unsere Feier da zu starten. Wir waren der Insel Ildverket. Der Regen hatte aufgehört so konnten wir den Genuaroller reparieren und Susanne kümmerte sich um die 1. August Deko.

Es folgte die Frage der Nachbarn was da los sei und ein wunderbarer Grill mit bengalischer Beleuchtung der Felswand. Eine gelungene Party! ????????

Mittwoch, das böse Erwachen! Wohl ein grosses Motorboot hat mi seinen Wellen uns an den Holzsteg geknallt, das man meinte es sei alles auf den Boden gefallen. Angedacht waren 16 Meilen nach Tønsberg. Dorthin sollte eine Kanalfahrt führen. Da für den Donnerstag aber Dauerregen???☔️angesagt war, entschlossen wir uns die über 40 Nm nach Oslo etwas zu verkürzen und direkt den Oslo Fijord hochzusegeln, Das Wetter und der Wind passte ??. Der Tip vom Norwegischen Ehepaar war sehr gut, kamen wir nach
Sandspollen einer grossen Ankerbucht, wir Ankern schwojend. Die Bucht ist mit vielen Booten belegt, aber es hat sehr viel Platz. Hinten in der Bucht können wir ein schweizer Schiff ausmachen, wir hatten aber keinen Kontakt. Wir geniessen die Abendsonne bei einem Pastadinner ???.

Chérif am Nachtessenfang,hats geklappt?

Donnerstag
Leider muss eine Reise immer zu Ende gehen ?, aber nur für mich. Nach dem obligaten Frühbad, sogar mit kleiner Schwimmeinlage, geht es endgültig Richtung Oslo. Weiter tief in den Oslofijord leider ohne ? aber auch ohne ? bei ?. So haben wir Zeit die Pastaresten mit Ei und Kaviar zum Brunch zu geniessen. Angelegt im Königlichen Yachtclub in Oslo und der ? kommt.  Auf zum Sightseeing.

 

Liebe Grüsse Didé

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