Die Rückreise beginnt!

Hallo wir sind’s mal wieder!                                                                                                                Nachdem wir Joëlle und Moni schweren Herzens, in Bergen verabschiedet haben, motoren wir Richtung Süden, es hat leider kein Wind. Der Weg geht  durch eine wunderschöne Inselwelt, der  uns an eine uns bereits bekannte  Gästebrygge,  führt.

Zwischen den Inseln lassen wir uns etwas treiben und Susanne versucht sich im Angeln. Uns siehe da, einer hat angebissen und wir ziehen in raus. Uns erscheint er etwas klein und desshalb entschliessen wir uns ihm, die Freiheit zu schenken. Nachdem wir in unserem Fischbuch nachgeschlagen haben stellten wir überrascht fest es war ein kleiner Seelachs! ? Kaum angelegt bereiten wir unser Reesi für einen Fischerausflug vor und es geht los. Tatsächlich beisst ein schöner Dorsch an. Jetzt muss ein 2. ran damit das morgige Nachtessen gesichert ist. Ein ebenfalls grosser Pollack (Dorschfamilie) beisst an. Somit kehren wir erfolgreich zur Cachana retour, und packen, nach Empfehlung von Tanja, die beiden Fische für etwa 24 Std in einem Tuch in Kühlschrank. Abends gibts einen gemütlichen Grill.

Ausgeschlafen geht’s weiter mit schönem Wind zum Krabbenhafen «Kolbeinshavn» Aber kaum sind die Leinen fest beginnt es mal wieder so richtig zu regnen und niemand hat Lust den Krabbenkorb auszulegen.

Sonntag Morgen regnets noch, deshalb legen wir erst Mittags ab. Wir segeln Richtung dem 26sm entfernten Mosterhamn, ein kleiner Fischerhafen mit wenig Plätzen. Unterwegs sehen wir eine grosse  Familie Schweinswale mit Jungen. Staunend beobachten wir Sie. Adrenalin hoch ?  Sie sind grösser als diejenigen welche wir von der Ostsee kennen. Sie erscheinen uns Urtümlicher !

Gegen 18.00 kommen wir in Mosterhamn, aber kein Platz. Aber in der Bucht neben an hat es einen kleinen Gästesteg, wo wir die Cachana auch gleich reinparkieren. Ein idyllischer Ort gefällt uns! Gleich wird der Krabbenkorb zur nahen kleineren Felseninsel, die einige Ziegen beherbergt, ausgelegt.

Am nächsten Morgen möchten wir den Krabbenkorb einholen. Wir fahren mit Reesi zur Insel. Susanne steigt aus dem Boot zum Felsen um das befestigte Seil des Krabbenkorbs zu lösen. Schon kommen die Ziegen und bestaunen uns. Jedoch eine von denen wollte mit Susanne tauschen und versuchte Susanne wegzudrengen um auf’s Reesi zu springen. Glücklicherweise hat sich aber Susanne noch in letzter Minute durchgesetzt. Und dies alles für nix, der Krabbenkorb war leer. Entäuscht sind wir zurück zur Cachana und haben uns ein sehr feines Breackfast gegönnt. Moni hatte uns dies einmal serviert und es hat uns dermasssen geschmeckt, dass wir es gleich in unserem Repertoire aufgenommen haben. Crevetten-Melonensalat perfekt!! Dann gings weiter unter Segel nach Haugesund.

Nächsten Tags geht’s den Haugesund runter, mit einem Zwischenhalt um die Gasflaschen aufzufüllen.  Weiter gehts unter Segel in eine schöne  Bucht vor Anker. Das Wetter ist schön und es gibt einen feinen Grill. Nächsten Tag motoren wir weiter, leider kein Wind, dafür viel Sonne und Wärme, wir genießen mal einen Tag ohne Wolken und Regen. Als wir die, von uns gewählte Bucht, erreichen, fängt der Motor an zu vibrieren und Skipper hat gleich die Vermutung Seegras um die Schraube! Da gibts keine Varianten, also zieht  der  Skipper murmelnd den Neopren sowie die Tauchflasche an und entfernt den großen Busch vom Propeller. Brrrrrrrr.

Am nächsten Tag geht’s weiter in eine  Bucht nähe Stavanger, es ist der wärmste Tag.? Ein warmer Süd-Ost Wind fegt uns um die Ohren, obwohl am späteren Nachmittag etliche Wolken aufziehen und die Sonne mehr und mehr hinter den Wolken steht. Aber es bleibt wunderbar warm.

Heute morgen (Freitag) regnet es leicht. Wir motoren nach Stavanger. Wir sollten  klar Schiff machen und Waschen ist auch mal fällig! Zwischen dem Waschen machen wir einen Spaziergang und stellen fest, dass in Stavanger die Gladmatfestivalen sind. Ach so, deshalb das riesen Gedränge um einen Hafenplatz. Am Abend gehen wir auch ans Festival und geniessen die kulinarischen Gaumenfreuden sowie die freundlichen Norweger. Unser lieber Freund Didé kommt Samstags in der Früh, wir freuen uns auf Ihn. Mit lieben Grüßen Susanne und Chérif

 

 

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