Vesterålen

4 Uhr Tagwache in Winterthur, looos ging’s in die Ferien. Der Weg in den Norden führte uns mit dem Flugzeug von Zürich nach Oslo und weiter nach Bodø. In Bodø angekommen gab es am Flughafen noch ein kurzes Bier mit Didé . Nun weiter in die Stadt. Nach kurzem Einkauf bei den Fischern (Crevetten), genossen wir im Restaurant am Hafen ein leckeres Essen, da unsere Fähre zu den Lofoten erst um 18:00 Uhr ablegte. Die Schnell-Fähre führte uns an wunderschönen Landschaften von Bodø bis nach Svolvær, vorbei . Um 21.30 Uhr legte die Fähre in Svolvær an und wir fielen den Wartenden um den Hals. 

Nach dem obligaten Willkommensdrink assen wir noch einen Teil der leckeren Crevetten, bevor uns definitiv die Augen zu fielen. 

Am nächsten Tag (nach dem Ausschlafen) segelten wir eine kurze Strecke von Svolvær in eine wunderschöne Bucht. Unterwegs wurde fleissig gefischt und sogar mit grossem Erfolg.

Matthias fischte einen Rotbarsch und Chantal den alt bekannten Dorsch. In der Bucht Gullvika angekommen, machte sich Matthias auf die Suche nach einem geeigneten Ort um die Drohne steigen zu lassen. Dieser wurde schnell gefunden und nach etwas Übung entstanden tolle Videos und Fotos. Beim Zurückkehren über den Schiffssteg, hatten wir auf dem Meeresgrund Krabben entdeckt. So legten wir gemeinsam den Krabbenkorb aus. Das anschliessende Abendessen (Dorsch mit Curry) war ausgezeichnet. 

Am nächsten Tag, o welch Freude, fanden wir 4 grosse Krabben und jede Menge Seesternen im Korb.

Die Krabben wurden von Cherif fachmännisch aus dem Korb geholt und die Sterne wieder in die Freiheit entlassen.

Sogleich wurde Wasser aufgesetzt und die Krabben gekocht. Danach fuhren wir (hauptsächlich unter Motor) weiter in den Norden. Vor dem Trollfjord konnten wir (ein erstes mal) Adler beobachten. Wir entschieden uns, die Cachana ein wenig treiben zu lassen und die Krabben zu essen. Mmmmh echt lecker!!! Doch während dem Essen kam Hektik auf. Chantal hatte einen Fisch an der Angel, welche im Heck vor sich hin badete. Wir zogen mit vereinten Kräften einen grossen Lumb an Bord. 

Nachdem Ruhe eingekehrt und alle fertig gegessen hatten, ging es in den Trollfjord hinein. Echt unglaublich schön und imposant. 

Matthias und Chantal hatten noch einen Auftrag. Sie versuchten das Schriftbild der Pampero, an der Felswand, wieder aufzufrischen. Doch ojeee es war Mittelwasser. Sowohl Matthias als auch Chantal zu klein um aus dem Reeesi heraus zu Sprayen. Somit machten wir uns zuerst daran, die Cachana zu verewigen. Zurück auf dem Boot wurde ein zweiter Versuch unternommen. Doch auch von der Cachana aus reichte es nicht zur Pampero hinauf… Nun ja wir müssen halt nochmals da hin irgendwann☺️.

Gegen halb fünf fuhr die Hurtigruten in die Bucht hinein und wendete an Ort und Stelle was sehr beeindruckend aussah. Nach den ganzen Eindrücken des Trollfjords ging es weiter in eine wunderschöne Bucht.

Das leckere Abendessen folgte. 

Chantal und Matthias unternahmen am darauf folgenden Morgen einen kleinen Inselspaziergang. Karibik-like mit weissem Sandstrand. Wunderschööön! 

Danach ging es weiter, vorerst unter Motor. Jedoch wurden schnell die Segel gezogen. Doch es kam immer mehr Wind und Wellengang auf, ein Routenwechsel war die Folge.

Nach mehrerem hin und her übernachteten wir in einer sehr schönen Bucht mit malerischem Sonnenuntergang.

Doch ojeh, der Ankeralarm ging mehrmals ab. Halb so schlimm unser Skipper hatte alles im Griff und so konnte die „jung“ Mannschaft beruhigt schlafen. 

Am nächsten Tag fuhren wir in den nahe gelegenen Hafen Vinje. Entsorgung, Wasser auffüllen und Einkaufen waren auf dem Plan. 

Alles erledigt ging es auf in die „stürmische“ See, so fühlte es sich auf jedenfall für einige an. Wir legten uns deshalb hin und machten ein kleines Nickerchen. Nach dem „turbulenten“ Ritt gab es den Willkommensdrink in einer herzigen Bucht. Die Gebäude lassen vermuten, dass hier im Sommer wohl ein reges Treiben herrscht. 

Am nächsten Tag ging es weiter nach Stø. Eine kurze Überfahrt unter Motor. Ein toller Fischerhafen hiess uns Willkommen. 

Tags darauf blieben wir in Stø und unternahmen eine wunderschöne Wanderung!

Über die Bergrücken von Stø nach Niksund.

Nach 1000 Höhemetern und einer Strecke von ca. 14km genehmigten wir uns alle ein Bier in Niksund. Per Zufall entdeckten wir ein in den Hafen einfahrendes Speedboot. Der Weg zurück fand somit nicht zu Fuss statt (isch keine Veruckt gsii) ☺️

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Ein echt tolles Erlebnis (ein Job der sich Matthias auch noch vorstellen könnte). 

Am nächsten Tag ging es weiter in Richtung Bleike. Wir entschlossen uns aufs offene Meer hinaus zu fahren in der Hoffnung Wale zu sehen. Doch leider nützte alles nichts. Die Wale tauchten nicht auf. So segelten wir den weiten Weg zurück.

Auch ohne die Wale gesehen zu haben war es ein sehr schöner Segeltag und für Chantal gab es ein paar Meilen zu notieren. Ein wunderschöner Sonnenuntergang rundete den Tag ab.

Nach erneutem (wie immer) sehr leckerem Essen ging es ab in die Koje, alle waren müde. 

Neuer Tag neues Glück. So versuchten wir erneut aufs Meer raus zu fahren. Doch ojee, der Motor begann zu streiken… Nach mehrmaligen Versuchen (der Motor lief noch, starb jedoch immer wieder ab) entschied der Skip die Segel zu setzen und Kurs auf den Hafen zu nehmen. Alles lief gut. Wir segelten weit möglichst in den Hafen hinein und konnten dann unter Motor Anlegen. Nach erfolgreichem Anlegen und Wassertanken sichteten wir einen Seehund im Hafenbecken der uns für ein paar Sekunden begutachtete und sogleich wieder im Wasser verschwand. Der letzte Abend auf der Cachana brach an. Aufgrund des später zu erwartenden Regens, hatten wir das noch schöne Wetter für einen Spaziergang im Dorf genutzt.

Die Bergkulise um Andenes ist wunderschön und das Dorf, in gewohnt nordischem Stil, eher ruhig und überschaubar. Kaum zurück fing es wie angekündigt an zu Regnen.

Wir bereiteten uns somit das Abendessen zu und spielten Rummikub. Während dem Essen machte sich neben uns, ein Fischerboot zum Ablegen bereit . Susanne witterte eine Chance auf frischen Fisch. Matthias bot den beiden Fischern freundlich etwas Schweizer Schokolade an. Tada ein Seeteufel (riiiiisig) wurde als Geschenk überbracht. Susanne und Cherif freuten sich sehr. Nach dem Essen und dem Verstauen des Seeteufels, war es mit dem Regen auch schon vorbei. Da liess sich der nächste Tiergenosse blicken. Ein Nerz rannte den Steg hinauf und hinunter und suchte ein Schiff um sich darauf auszutoben.

Nach ein paar Fotos wurde alles verschlossen damit er sich nicht an der Cachana vergriff ☺️. Ein sehr schöner letzter gemeinsamer Abend ging zu Ende.

Nun, wie alles Schöne, ging auch dieses Erlebnis viel zu schnell vorbei. Somit hiess es nun auch für uns, unsere sieben Sachen zu packen. 

Nach einem kurzen Flug von Andenes nach Bodø sitzen wir nun wieder in dem tollen Restaurant am Hafen, essen, schreiben Blog, sortieren Fotos und warten auf unseren Weiterflug. 

Vielen Dank für die wuuunderschönen, tollen, erlebnisreichen und erholsamen Ferien!! 

Matthias & Chantal 

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